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Musikalische Komödie Leipzig spielt "Zwei Herzen im Dreivierteltakt"

Musikalische Komödie Leipzig spielt "Zwei Herzen im Dreivierteltakt"

Die Musikalische Komödie Leipzig nimmt „Zwei Herzen im Dreivierteltakt" in ihren aktuellen Spielplan auf und erzählt darin vom Entstehen einer Operette und einer Liebe: Dem Komponisten Tony will keine Idee für einen neuen Walzer kommen, bis ihm seine "Muse" Heidi begegnet.

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Die Muse Hedi (Mirjam Neururer) und ihr „Opfer“, der Komponist Anton Hofer (Radoslaw Rydlewski).

Quelle: PR Andreas Birkigt

Leipzig. Wie von Zauberhand fliegen seine Finger wieder über's Klavier. Als die Ideengeberin plötzlich verschwindet, ist auch Tonys zauberhafte Melodie weg, denn der verliebte Komponist hat sie nicht schriftlich festgehalten.

Schon drei Jahre bevor die Operette „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“ des österreichischen Komponisten Robert Stolz 1933 uraufgeführt wurde, flimmerte der gleichnamige Film auf den deutschen Kinoleinwänden und bescherte dem ungarischen Schauspieler und Regisseur Géza von Bolváry einen seiner ersten Erfolge. „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“ besticht vor allem durch die mit Innbrunst vorgetragenen Lieder. Mittels derer erzählt der erste musikalische Tonfilm Europas die Geschichte dieser besonderen Liebe. Verantwortlich für die Musik des Films war ebenfalls Robert Stolz.

Neben dem berühmten Walzer, dem die Operette ihren Titel verdankt, sorgen Slowfox und Foxtrottrhythmen für einen unterhaltsamen Abend und komplettieren die musikalische wie tänzerische  Bandbreite.

Die Regie des Stücks, das am 10 April um 19 Uhr seine Premiere in der Musikalischen Komödie feiert, führt erstmals Volker Vogel. Erst kürzlich war er bereits an der Oper Leipzig zu erleben – als Sänger in der Rolle der Hexe in Hänsel und Gretel. Als Tenor gastierte Vogel bereits an großen Opernhäusern in Europa, den USA und Japan. Seit 2002 ist er auch als Regisseur tätig und inszeniert vor allem Operetten.

In den 1980er und 1990er Jahren standen fünf Produktionen von Rober-Stolz-Stücken auf dem Spielplan der Musikalische Komödie. Dies stand in direktem Zusammenhang mit der Tätigkeit des damaligen musikalischen Chefs des Hauses, Roland Seiffarth, der sich international bereits einen Namen als Interpret Stolzscher Musik gemacht hatte. „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“ war nicht darunter. Grund genug, dieses in den aktuellen Plan aufzunehmen. Grund genug auch, Roland Seiffarth, der mittlerweile Ehrendirigent des Hauses ist, einzuladen, die musikalische Leitung zu übernehmen.

Die Operette feiert am 10. April um 19 Uhr seine Premiere. Weitere Aufführungen: 11. April: 15 Uhr, 13. April: 19:30 Uhr, 24. April: 19 Uhr, 25. April: 15 Uhr, 1. Mai: 19 Uhr, 2. Mai: 15 Uhr, 15.Mai: 19 Uhr, 16. Mai: 15, 29. Mai: 19 Uhr, 30. Mai: 15 Uhr, 12. Juni: 19 Uhr, 13. Juni 15 Uhr.

Holger Günther

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