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Musikalische Komödie in Leipzig wird bis 2017 saniert

Musikalische Komödie in Leipzig wird bis 2017 saniert

Die Sanierung der Musikalischen Komödie (MuKo), der Umbau der ehemaligen Schauhausdisko zur Zweitspielstätte des Schauspiels Leipzig sowie der Bau eines Theaterzentrums für die Freie Szene im Leipziger Westen - das sind offenbar die drei Projekte, die Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) und Kulturbürgermeister Michael Faber (parteilos) bis 2017 stemmen wollen.

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Die Musikalische Komödie in Lindenau.

Quelle: André Kempner

Das geht jedenfalls aus einem Papier hervor, mit dem die Verwaltung auf einen Antrag der Linken im Stadtrat reagiert. Wie berichtet, hatte die Linke im Mai 2013 gefordert, ein mittelfristiges Investitionsprogramm für die Leipziger Bühnen und die Freien Szene vorzulegen. Darüber wird allerdings erst auf der Oktober-Tagung des Stadtrates abgestimmt.

"Die Musikalische Komödie bleibt - so deutlich wurde das bisher nicht gesagt", freut sich Skadi Jennicke, die kulturpolitische Sprecherin der Linken, "über einen Teilerfolg" ihres Antrages. Allerdings: OBM Jung hatte sich auch im Wahlkampf klar positioniert, dass die MuKo am Standort in Lindenau bleibt. Im Etat 2013 sind 320000 Euro für überfällige Brandschutzmaßnahmen eingeplant, um den Spiel- und Probebetrieb aufrechtzuerhalten.

Wie viel Geld es im kommenden Jahr ist, wird sich heute zeigen. Denn Stadtkämmerer Torsten Bonew (CDU) stellt den Etatentwurf 2014 vor. "Bis 2017 gibt es nach aktuellem Stand keine zusätzlichen Spielräume über die veranschlagten Maßnahmen hinaus", dämpft Faber in dem Papier zu große Erwartungen. Was heißt: Es wird eng, da auch in Gewandhaus und Oper weitere Bauarbeiten anstehen.

Prioritäten ergeben sich aus baupolizeilichen Auflagen, heißt es. Zur MuKo will die Verwaltung aber eine eigene Vorlage für den Stadtrat erstellen. "Ein Strategieplan, wie wir fordern, sieht zwar anders aus", so Jennicke. Sie registriert aber, dass es auch für die Freie Szene einen Lichtblick gibt. Für das Theaterhaus werden derzeit vier Standorte geprüft: Josephkonsum/Neubau Freifläche, Westwerk, Felsenkeller sowie Baumwollspinnerei/Halle 14. Fakt ist aber, dass die Stadt beim Theaterhaus weder als Bauherr noch als Betreiber fungiert. Sie hat potenzielle Investoren gebeten, bis Mitte September Konzepte einzureichen. Ergebnis offen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.09.2013

Mathias Orbeck

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