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Neue Rektorin will mit Leipziger Kunsthochschule werben - HGB gehört zu den "Top Five"

Neue Rektorin will mit Leipziger Kunsthochschule werben - HGB gehört zu den "Top Five"

Die neue Rektorin der traditionsreichen Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB), Ana Dimke, will die Künstlerschmiede national und international stärker ins Gespräch bringen.

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Die neue Rektorin der renommierten Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB), Ana Dimke, will die Künstlerschmiede national und international stärker ins Gespräch bringen.

Quelle: dpa

Leipzig. „Wir haben hier eine vergleichsweise große Kunsthochschule, die sehr bescheiden auftritt“, sagte Dimke. Die neue Rektorin wurde am Dienstag in Leipzig feierlich in ihr Amt eingeführt.

Ihrer Einschätzung nach zählt die HGB mit ihren rund 600 Studierenden zu den „Top Five“ der Kunsthochschulen, sagte die 1967 in Hannover geborene Dimke. Sie habe vor, die HGB „einzumischen in die Kulturpolitik“. In das Selbstbewusstsein der Hochschule, das durchaus vorhanden sei, und in die Außendarstellung gehöre etwas frischer Wind.

Dimke trat die Nachfolge von Joachim Brohm an, der die HGB seit 2003 als Rektor geleitet hat. Die Kunstdidaktin ist die erste Frau an der Spitze der HGB - und anders als viele ihrer berühmten Amtsvorgänger wie die Maler Bernhard Heisig, Werner Tübke und Arno Rink keine ausgewiesene Künstlerin. Dies bringt aus ihrer Sicht Vorteile. „Ich begreife mich als Rektorin und nicht als erste Künstlerin der Kunsthochschule“, sagte sie.

Die HGB gilt als Wiege der Malerei der Leipziger Schule sowie deren jüngerer Ausprägung, der Neuen Leipziger Schule. An der Hochschule studierten viele international namhafte Künstler, allen voran der in Leipzig arbeitende Neo Rauch, der ebenfalls zum Festakt mit knapp 200 Gästen gekommen war.

Professor Ana Dimke hat in Braunschweig Kunst, Germanistik und Philosophie studiert. Sie lehrte unter anderem an der Kunsthochschule Kassel, der Bauhaus-Universität Weimar und an der Universität der Künste Berlin. Dimke lebt mit ihrer Familie in Berlin.

dpa

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