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New York Times liebt Leipzigs Kulturszene

New York Times liebt Leipzigs Kulturszene

Schon vor Monaten schaffte es Leipzig auf Platz zehn der Liste der Städte, die man laut New Yorks Times in diesem Jahr besuchen müsse. Vor allem die freie und kreative Szene der Messestadt hatte es der Autorin angetan.

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Die New York Times ist begeistert von Leipzigs Kultuszene, etwa vom Conne Island mit seinen Konzerten, der (Pop Up Musikmesse und von den Künstlern der Spinnerei (v.l.).

Quelle: hog Zeyen Remler Kempner

Leipzig. Im Mai folgte die Stippvisite der "Times" in  Leipzig. Hier eine kleine Zusammenfassung:

"Die Kunstszene gedeiht", überschreibt die Autorin Gisela Williams ihren Artikel und steigt gleich in selbige ein. Am zweiten Mai-Wochenende besuchte sie die (Pop-Up Musikmesse und war begeistert vom sympathischen Flair der Stadt.

In ihrem Reisebericht schwärmt sie unter anderem von der Schönheit, des zum intimen Konzertsaal umgebauten UT Connewitz. Besonders angetan hat es der Autorin auch das Conne Island: Mit seinen stark gepiercten hart aussehenden Besuchern erinnere der Laden an ein bisschen an den legendären New Yorker Punk-Club CBGB in seinen glorreichen Tagen – übrigens einer der Orte, an denen die Ramones regelmäßig spielten.

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Das Conne Island ist "ein bisschen wie das CBGB in seinen guten Tagen" , findet "Times"-Autorin Gisela Williams

Quelle: André Kempner

Nicht umsonst nenne Leipzig sich Musikstadt

Das Stadtmarketing hingegen weise mit der Verwendung des Titels nicht auf die jungen Kreativen hin, sondern auf große Vergangenheit der Stadt, etwa mit dem Thomaskantor Bach, der hier für 25 Jahre lebte und natürlich auf Mendelssohn sowie Clara und Robert Schumann.

Williams mutmaßt in ihrem schwärmenden Artikel, dass Bach, falls er heute noch leben würde, sicher experimentelle elektronische Dancemusik machte. Die Autorin reichert ihren Artikel mit Zitaten von Veranstaltern der (Pop Up Musikmesse und mit Independent-Musikern wie dem Schweden Björn Kleinhenz an, der Leipzig sogar als die deutsche Stadt benennt, in der er am liebsten spielt.

Natürlich kommt auch Gerd Harry Lybke als der Förderer der Leipziger Kunstszene zu Wort. Er lobt die Freiheiten in der Stadt. Hier könne man an einem Tag beschließen, ein Künstler sein, am nächsten vielleicht ein Journalist.

Anders als in Berlin oder Hamburg würden die Besucher von Szenekneipen wie dem Hotel Seeblick nicht gleich auf den Boden starren, wenn neue Gesichter den Raum betreten, meint die Autorin. In Leipzig fühle man sich als Fremder sehr wohl. Oder wie Lybke es charmant formuliert: „Wenn man zum zweiten Mal nach Leipzig kommt, ist man einer von uns.“

In der Originalversion und in voller Länge finden Sie den Artikel hier.

Holger Günther

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