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Oberlandesgericht Dresden bestätigt: Kulturpalast-Saal darf umgebaut werden

Oberlandesgericht Dresden bestätigt: Kulturpalast-Saal darf umgebaut werden

Der Saal des Dresdner Kulturpalastes darf umgebaut werden. Das Oberlandesgericht in Dresden wies am Dienstag in zweiter Instanz die Urheberrechtsklage von Architekt Wolfgang Hänsch ab, der so den Komplettumbau des aktuellen Mehrzwecksaales verhindern wollte.

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Dresden. Bereits in erster Instanz hatte das Verwaltungsgericht Leipzig der Stadt Dresden recht gegeben.

Richter Martin Marx beurteilte den Saal zwar als „urheberrechtlich zu würdigen und schützenswert“, letztlich wiege der Schutz des Eigentums aber höher als das Urheberrecht. Die Stadt Dresden nahm das Urteil mit Erleichterung zur Kenntnis. „Wir waren stets der Auffassung, dass die notwendige Modernisierung des Kulturpalastes das Werk von Wolfgang Hänsch in größtmöglicher Art und Weise respektiert. Gleichzeitig halten wir es für erforderlich, das Haus als Kulturzentrum der Stadt in die Zukunft zu führen", so Kulturbürgermeister Ralf Lunau (parteilos).

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Dresden. Der Saal des Dresdner Kulturpalastes darf umgebaut werden. Das Oberlandesgericht in Dresden wies am Dienstag in zweiter Instanz die Urheberrechtsklage von Architekt Wolfgang Hänsch ab, der so den Komplettumbau des aktuellen Mehrzwecksaales verhindern wollte. Bereits in erster Instanz hatte das Verwaltungsgericht Leipzig der Stadt recht gegeben.

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Seit Sommer steht der Kulturpalast am Dresdner Altmarkt weitgehend leer. Das Inventar und ein Großteil der Stühle wurden bereits verkauft. Bis 2015 will die Stadt das denkmalgeschützte Gebäude für rund 80 Millionen Euro komplett umbauen. Entstehen soll ein neuer Saal für die Dresdner Philharmonie. Zudem ziehen die Stadtbibliothek und das Kabarett „Herkuleskeule“ in den Kulturpalast.

Auch die Finanzierung des Projektes ist bereits vom Stadtrat beschlossen worden. Allerdings fordert nach den aktuellen Haushaltslücken die Bürgerfraktion, das Gebäude doch ausschließlich im Bestand zu sanieren, um Geld für das Kulturkraftwerk Mitte zu sparen.

sl

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