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Oscar für „Son of Saul“ – Schauspieler Urs Rechn hat Wurzeln in Leipzig

Ein Typ wie Marlon Brando Oscar für „Son of Saul“ – Schauspieler Urs Rechn hat Wurzeln in Leipzig

Die Nacht der Oscars hat ihn kurzerhand ins Licht der Weltöffentlichkeit gerückt: Urs Rechn spielt eine Rolle in dem gerade prämierten Film „Son of Saul“. Seine beruflichen Wurzeln hat der 38-Jährige in Leipzig.

László Nemes ist stolz auf den Oscar für den besten fremdsprachigen Film „Son of Saul“. Schauspieler Urs Rechn (r.) hat seine beruflichen Wurzeln übrigens in Leipzig.

Quelle: dpa

Los Angeles / Leipzig. Der Schauspieler Urs Rechn (38) freut sich riesig über den Oscar für den besten fremdsprachigen Film „Son of Saul“. Rechn spielt in dem ungarischen Drama von László Nemes in einer Nebenrolle einen Häftling im Vernichtungslager Auschwitz. „Wir haben nur rumgebrüllt, uns gegenseitig angeschrien, geheult und haben uns in den Armen gelegen“, sagte der 38-Jährige am Montag nach der Preisverleihung in Los Angeles.

Der in Halle geborene Künstler hat seine beruflichen Wurzeln in Leipzig. An der Hochschule für Musik und Theater „Felix-Mendelssohn-Bartholdy“ studierte er Schauspiel. Dann folgten Auftritte am Staatsschauspiel Dresden und dem Landestheater Tübingen. In einer Regie-Arbeit der Leipziger Schauspiel-Intendanten Enrico Lübbe fiel Rechn der Kritik auf – und provozierte Vergleiche zu Hollywood-Legende Marlon Brando.

Lübbe arbeitete damals an den Städtischen Bühnen Chemnitz und besetzte Rechn für die Hauptrolle des Stanley Kowalski im Klassiker „Endstation Sehnsucht“. Rechns machohafte, raue Darstellung wurde von Kritikern mit dem jungen Marlon Brando verglichen, der den Kowalsky 1951 an der Seite der zauberhaften Vivien Leigh in der Verfilmung des Tennessee-Williams-Stücks gab.

In dem nun ausgezeichneten Film (Originaltitel: „Saul fia“, 2015) geht es um den Juden Saul (Géza Röhrig), der in dem Lager den Leichnam eines Jungen vor Schändung bewahren will. Rechn sagte über die Oscar-Trophäe, die er nach der Verleihung auch mal in die Hände bekam: „Ganz schön schwer das Ding.“ „Son of Saul“ soll im März in die deutschen Kinos kommen.

(mit dpa)

Von lyn

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Leipzig
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