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„Rammstein und Scooter kann jeder“: Zweite Ausgabe des Open Airs „Beatz im Block“

Schönauer Park „Rammstein und Scooter kann jeder“: Zweite Ausgabe des Open Airs „Beatz im Block“

Schon im vergangenen Jahr war klar, dass es eine Wiederholung geben würde: Das „Beatz im Block“-Open-Air findet auch dieses Jahr am Freitag des viertägigen Schönauer Parkfests statt.

Vor einem Jahr beim Highfield, gehört die Antilopen Gang (hier im UT Connewitz) 2016 zum Aufgebot der „Beatz im Block“.

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. Die Zusammenarbeit des KOMM-Hauses, das das Parkfest organisiert, und des Teams der Werk-2-Kulturfabrik, die das „Beatz im Block“ auch wirtschaftlich mitträgt, hat schon beim ersten Mal gut funktioniert. Gefreut hat man sich beim Werk 2 trotzdem, oder gerade deshalb, über die erneute Anfrage vom KOMM-Haus.

Vor einem Jahr konnte das Werk-2-Team wertvolle Erfahrungen sammeln, die ihm beim zweiten Anlauf zu Gute kommen. Nun kennen Nina Mutzbauer, Roland Bergner und Karina Weisheit das Gelände und haben viel positives Feedback bekommen. „Wir sind da ein bisschen ins kalte Wasser gesprungen“, sagt Nina Mutzbauer. „Wir wussten dass unsere Strategie richtig war, gute Head­liner dorthin zu bringen, und das haben wir auch dieses Jahr wieder versucht, und ich denke auch geschafft“, erzählt sie. Die Premiere wurde letztes Jahr gut angenommen, und Mutzbauer rechnet damit, dass es diesmal „noch fetter wird“.

Dieses Jahr mit von der Partie sind die lokale DJane Buzy A, die Band Waving The Guns und die Antilopen Gang, die dank Songs wie „Beate Zschäpe hört U2“ vielen ein Begriff sind. Rapperin Finna hingegen hat ihren geplanten Auftritt Anfang der Woche krankheitsbedingt abgesagt. Am Mittwochnachmittag haben die Veranstalter den Berliner Rapper Pöbel MC als Ersatz engagiert. Auch dieses Jahr hat man versucht, die Preise niedrig zu halten, damit so viele wie möglich die Gelegenheit haben zu kommen.

Ein Konzept mit Zugkraft

Beim Booking wird einiges beachtet. Natürlich müssen die Bands eine gewisse Zugkraft haben, aber es sollen nicht nur Männer auf der Bühne stehen: „Wir wollen auch Frauen fördern, die genauso gute Musik machen“, berichtet Nina, und fährt fort: „Die Bands müssen auch inhaltlich zu unserem Konzept passen, wir wollen keine rassistischen oder sexistischen Texte haben, weder im Werk 2 noch bei ,Beatz im Block’.“ – „Es soll ein sozialverträgliches Event sein, das inhaltlich nach unseren Vorstellungen ausgerichtet ist“, meint Roland Bergner.

Wie schon 2015 wird es Infostände geben, an denen man sich während des Festivals über die Arbeit unterschiedlicher Organisationen informieren kann. Die Botschaften der Initiativen passen zu den Inhalten, die auf der Bühne vermittelt werden, und sollen zur Vielfalt beim „Beatz im Block“ beitragen. Schnell wird klar: Auch wenn jedes Festival sich finanziell lohnen muss, um fortbestehen zu können, geht es keineswegs um Profit, sondern darum „sich als Alternativ-Kultur zu etablieren, und das eben auch in einem Stadtteil, in dem das vielleicht schon vorhanden und präsent ist, aber noch nicht so stark“, wie Roland Bergner betont.

Die Kunde vom Open Air in Grünau hat sich herumgesprochen: Im Vorverkauf gingen Tickets nach Chemnitz, Cottbus, Berlin und in viele kleinere Dörfer. Das Konzept jenseits vom Mainstream hat also Zugkraft. Oder wie Bergner meint: „Rammstein und Scooter kann jeder.“

„Beatz im Block“, Freitag, 18.30 Uhr, Schönauer Park, Vorverkauf 13/11 Euro

Von Miriam Heinbuch

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