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Richard Wagners „Rheingold“ in Leipzig – Erster „Ring“ seit 40 Jahren in der Messestadt

Richard Wagners „Rheingold“ in Leipzig – Erster „Ring“ seit 40 Jahren in der Messestadt

Die Oper Leipzig gibt zum Wagner-Jubiläum 2013 den Auftakt für eine neue szenische Inszenierung des „Ring des Nibelungen“. An diesem Samstag hat „Das Rheingold“ in der Geburtsstadt des Komponisten Premiere.

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Die drei Rheintöchter (l-r), Woglinde (Eun Yee You), Flosshilde (Sandra Janke) und Wellgunde (Kathrin Göring), bezirzen den Zwerg Alberich (Jürgen Linn) in der Inszenierung von Richard Wagners „Rheingold“an der Oper in Leipzig.

Quelle: dpa

Leipzig. Damit bekommt Leipzig erstmals seit 40 Jahren wieder eine „Ring“-Inszenierung. 1973 hatte Joachim Herz mit seiner legendären Aufführung einen Markstein in der Wagner-Interpretation gesetzt.

Nun 40 Jahre später, zum 200. Geburtstag von Richard Wagner, bringt die Leipziger Oper den „Ring des Nibelungen“ wieder auf die Bühne. „Ich hätte den Ring sowieso gemacht, auch wenn nicht Jubiläumsjahr wäre“, sagte Intendant und Generalmusikdirektor Ulf Schirmer der Nachrichtenagentur dpa. „40 Jahre Abwesenheit, zu verstehen ist das nicht.“ Das Haus habe ein hervorragendes Ensemble und mit dem Gewandhausorchester einen hervorragenden Klangkörper. „An diesem Haus muss man das einfach machen“, sagte er.

Die 1869 uraufgeführte Oper „Das Rheingold“ ist der Vorabend zum folgenden Bühnenfestspiel mit „Die Walküre“, „Siegfried“ und „Götterdämmerung“. Von diesen drei Opern soll eine pro Jahr in Leipzig inszeniert werden. 2016 solle dann der gesamte Zyklus aufgeführt werden, sagte Schirmer.

„Das Rheingold“ stimmt auf die folgenden Musikdramen ein. Es werden die Themen behandelt, die in den drei Werken die Schicksale von Göttern und Menschen bestimmen. Alles dreht sich um Liebe und Macht und um den Besitz eines aus dem Rheingold geschmiedeten Ringes, der die Weltherrschaft verleiht.

Die Inszenierung hat die britische Regisseurin Rosamund Gilmore übernommen. Sie wird auch die drei nachfolgenden Werke inszenieren. Das Bühnenbild schuf Carl Friedrich Oberle, der bei der Herz-Inszenierung in Leipzig Bühnenbildassistent war. Beide, Regisseurin und Bühnenbildner, habe er unbedingt für Leipzig haben wollen, sagte Schirmer. Bei Gilmore fasziniere ihn unter anderem der Umgang mit Symbolik und symbolischen Gesten. Schirmer übernimmt die musikalische Leitung des Gewandhausorchesters.

Wagners Geburtsstadt war die erste Stadt, in der ein szenischer „Ring“ außerhalb Bayreuths aufgeführt wurde. Die Stadt feiert den Komponisten in diesem Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen. Die Oper steuert etliche Wagner-Aufführungen bei, darunter mit „Die Feen“, „Rienzi“ und „Das Liebesverbot“ drei selten gespielte Frühwerke.

dpa

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