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Rockrente für Ost-Größen: Die Puhdys hören Ende 2015 auf

Rockrente für Ost-Größen: Die Puhdys hören Ende 2015 auf

Die Puhdys gehen in Rockerrente. Die Band werde sich mit einer großen Tournee 2014/15 verabschieden, teilte ihr Management am Montag mit. „Von den einzelnen Musikern werden wir sicherlich noch einiges zu hören bekommen“, hieß es zugleich.

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2015 treten die Puhdys entgültig von der Bühne ab.

Quelle: dpa

Berlin. Als Grund wurde das Alter der Band-Mitglieder genannt. Der Druck sei hoch. „Man kann schlecht sagen, wir machen nur die Hälfte“, sagte eine Sprecherin. Sänger Dieter Birr sagte der dpa: „Wir haben schon etwas länger mit dem Gedanken gespielt. Irgendwann muss Schluss sein. Es ist ja noch nicht morgen, sondern übermorgen.“

Seit 45 Jahren stehen die Musiker zusammen auf der Bühne. Sänger Birr alias „Maschine“ (69) sowie Peter Meyer (74/Keyboard), Dieter Hertrampf (69/Gitarre), Peter Rasym (60/Bass) und Klaus Scharfschwerdt (60/Schlagzeug) hatten zu DDR-Zeiten versprochen, „Alt wie ein Baum“ zu werden und bis zur „Rockerrente“ spielen zu wollen.

Die Puhdys standen im November 1969 zum ersten Mal auf der Bühne; damals noch mit Coverversionen englischsprachiger Hits - etwa von Deep Purple und Uriah Heep. Bis zum Fall der Mauer wurden sie zwölfmal zur beliebtesten Rockgruppe der DDR gewählt und schon damals regelmäßig auch von Zehntausenden Zuschauern in der Waldbühne im Westen Berlins umjubelt.

Die Puhdys hätten bislang 22 Millionen Tonträger verkauft und 4000 Konzerte gegeben, hieß es. Am 31. Oktober 2014 will eine der bekanntesten ostdeutschen Bands nun in Berlin Bühnenjubiläum feiern und damit die Abschiedstour starten.

Zum Bandjubiläum vor fünf Jahren hatte Sänger Dieter Birr alias „Maschine“ gesagt: „40 Jahre haben noch längst keine Routine hinterlassen, es ist noch wie am ersten Tag.“ Auf dem 2009 erschienenen Album - dem 30. - drehten sich gleich mehrere Songs um den Wunsch der Band, nie aufzuhören. „Wir wollen uns nicht fügen. Wir wollen die Zeit betrügen und immer mit Euch zusammen sein“ heißt es im Titelsong „Abenteuer“.

Sophia-Caroline Kosel, dpa

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