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Rund 175.000 Besucher in Türckischer Cammer

Rund 175.000 Besucher in Türckischer Cammer

Rund 175.000 Menschen aus aller Welt haben die Türckische Cammer in den knapp fünf Monaten seit der Eröffnung im Dresdner Residenzschloss besucht. „Es gibt deutlich fühlbar viele türkische, türkischstämmige und auch aus dem Nahen Osten stammende Besucher im Schloss“, sagte Direktor Dirk Syndram von den Staatlichen Kunstsammlungen.

Dresden. Sie würden zwar nicht extra gezählt, aber das Gästebuch gebe Auskunft, sagte Syndram. Die Ausstellung vereint mehr als 600 Stücke orientalischer Kunst des 15. bis 19. Jahrhunderts, die sächsische Kurfürsten und Könige zusammentrugen und die von der Faszination des Orients zeugen.

Da bedankten sich Gäste für „eine schöne Reise in meine Wurzeln“, Studenten aus der Türkei „for giving this opportunity“. Eine andere Türkin zeigte sich „echt beeindruckt, wie schön alle einzelnen Stücke aufbewahrt worden und wie schön ausgestellt sind“. Andere sehen auch die politische Bedeutung: „Die Ausstellung zeigt uns, dass die Türken zu Europa gehören“, so ein Eintrag.

Ein anderer Landsmann und „Kenner osmanischer Geschichte“ zeigte sich beeindruckt von den Exponaten. So fühle man sich schon viel weniger als Migrant zweiter Generation, sondern „als Urururenkel einer prunkvollen Dynastie, auf die man mit Stolz und Aufrichtigkeit zurückblicken kann“, schrieb er unter der Überschrift „Merhaba Dresden!“ Viele andere Einträge sind laut Syndram in türkischer Sprache.

Der Freistaat investierte 5,7 Millionen Euro in die Neuschöpfung der Schau, die die umfangreichste und größte Sammlung osmanischer Kunst in Deutschland nach 70 Jahren wieder in ihrer Fülle zeigt. Die Türckische Cammer war seit 1614 ein eigener Sammlungsbereich der Rüstkammer und bis 1942 in anderer Form im Johanneum zu sehen. Seit dem Zweiten Weltkrieg hatte die Waffen, Rüstungen, Kleidung und Reitzeuge umfassende Sammlung nur begrenzte Ausstellungsmöglichkeit in der Sempergalerie des Zwingers.

dpa

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