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Schauspiel Leipzig bringt Film-Klassiker "Metropolis" auf die Bühne

Theater Schauspiel Leipzig bringt Film-Klassiker "Metropolis" auf die Bühne

Das Schauspiel Leipzig stellte am Mittwoch seine Pläne für die Spielzeit 2015/16 vor. Im Dezember kommen Buch- und Filmklassiker auf die Bühne. Zu den ambitionierten Projekten gehört auch Fritz Langs Stummfilm-Klassiker "Metropolis".

Intendant Enrico Lübbe stellt die Spielzeit 2015/16 am Schauspiel Leipzig vor.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Das Schauspiel Leipzig bringt in seiner neuen Spielzeit Klassiker der Film- und Literaturgeschichte auf die Bühne. Die neue Hausregisseurin Claudia Bauer wird im Dezember Fritz Langs Stummfilm-Klassiker „Metropolis“ fürs Theater inszenieren. Das neue Familien-Weihnachtsstück nimmt sich ein begehrtes DDR-Kinderbuch von Alexander Wolkow zur Vorlage: „Der Zauberer der Smaragdenstadt“ wird im November uraufgeführt. Eröffnet wird die Spielzeit mit Shakespeares „Sommernachtstraum“.

Die Spielzeit 2015/16 steht unter dem Motto: „Wieso dürfen die und wir nicht“. Damit sollen aktuelle Probleme aufgegriffen werden. „Momentan ist das Thema Flüchtlinge, aber auch Ängste, Verdrängung, Vorverurteilen, etwas, das uns sehr bewegt“, sagte Intendant Enrico Lübbe am Mittwoch. Das Spielzeit-Motto ist dem Text „Die Schutzbefohlenen“ von Elfriede Jelinek entlehnt, die sich darin mit dem Umgang Europas mit Flüchtlingen auseinandersetzt. „Die Schutzbefohlenen“ wird in Leipzig im Oktober in einer Premiere mit dem antiken Vorbild „Die Schutzflehenden“ von Aischylos kombiniert. Ergänzend dazu soll es eine Gesprächsrunde geben, um das Thema zu vertiefen.

Im Jahr 2014 seien insgesamt 114.965 Besucher ins Schauspiel Leipzig gekommen. Das seien etwas mehr als erwartet. Die Auslastung über alle Spielstätten hinweg habe bei etwas mehr als 70,7 Prozent gelegen, sagte Verwaltungschef Daniel Herrmann. Die Große Bühne mit ihren 660 Sitzplätzen sei schwer auszulasten. Intendant Lübbe, für den es die dritte Spielzeit in Leipzig ist, will weiter möglichst viele Zielgruppen ansprechen. „Die Stadt ist sehr heterogen, es werden sehr unterschiedliche Ansprüche an das Haus gestellt. Manche wollen Klassiker, manche wollen Performance, andere wollen Debatten“, sagte Lübbe. „Ich denke, wir sind gut beraten mit einem breitgefächerten Angebot.“

LVZ

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Brockhaus-Schulleiter Ralf Tramm und Schauspiel-Intendant Enrico Lübbe unterzeichnen den Kooperationsvertrag.

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