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Selbst im fernen Israel herrscht Vorfreude auf den Leipziger Opernball

Gefeierte Popstars des Landes treten auf Selbst im fernen Israel herrscht Vorfreude auf den Leipziger Opernball

Fast 3.000 Kilometer von Leipzig entfernt, in Israel, freuen sich einige Leute auf den Leipziger Opernball 2015 und wirbeln kräftig an der Vorbereitung mit. Das Motto am 31. Oktober heißt „Shalom Israel“, Anlass sind 50 Jahre diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel.

Orthodox, aber auch cool: Von diesem Straßenmusiker vor einem Modegeschäft in Jerusalem ist Schauspieler Steffen Schroeder (Soko Leipzig) begeistert.

Quelle: Kerstin Decker

Leipzig. „So viel Unterstützung hatten wir noch nie, das Engagement ist sehr groß“, freut sich Vivian Honert-Boddin, Geschäftsführerin der Opernball Production GmbH. Mit Danilo Friedrich, ebenfalls Geschäftsführer, sowie Vertretern der Stadtverwaltung und der Medien war sie jetzt zum Vorab-Besuch in Israel und traf dort Partner und Unterstützer.

„Ich freue mich sehr auf den Opernball, es ist der erste für mich“, sagte mit leuchtenden Augen Hanna Munitz, Direktorin der Israeli Opera in Tel Aviv und damit Chefin des einzigen Opernhauses in Israel. Eine Balltradition gibt es in dem Land am Mittelmeer nämlich nicht. Munitz plant, sich das gesellschaftliche Ereignis anzuschauen und zwei, drei junge Sänger mitzubringen, die im klassischen Programmteil auftreten.

Aber zunächst einmal sorgte die Endsechzigerin bei den Gästen aus Leipzig für Staunen: Sie lud zum Opernfestival am Fuße der Festung Masada ein. Aus allen Teilen des Landes strömen Anfang Juni 4000 Leute pro Abend in die Mitte vom Nirgendwo. Für insgesamt sechs Vorstellungen verwandelt sich dieser Teil der Judäischen Wüste in ein gigantisches, von einem Designer gestaltetes Freilufttheater mit Bars und Lounges. Diesmal wird „Tosca“ gegeben.

„Auf den Leipziger Opernball!“, stieß auch Anita Mazor, Kulturdirektorin im Außenministerium Israels, bei einem Glas Wein mit den Gästen an. Sie hat den Kontakt zu Ivri Lider vermittelt, bekannter israelischer Fernsehmoderator und Bandsänger. Der 41-Jährige kommt als Co-Moderator nach Leipzig und wird auch zusammen mit Moderatorin Kim Fisher singen. Anita Mazor brachte außerdem Marina Maximilian ins Gespräch: Die 27-jährige klassisch ausgebildete Sängerin wird als Popstar in Israel gefeiert. Im November 2014 konnte sich Danilo Friedrich auf der Musikmesse in Jerusalem umsehen und umhören, quasi als Botschafter des Leipziger Opernballs, und nach geeigneten Künstlern Ausschau halten. Anita Mazor ermutigte zudem junge Modemacher ihres Landes, sich für den Fashion Award zu bewerben, der alljährlich auf dem Leipziger Opernball vergeben wird. Ob sie selbst am 31. Oktober in Leipzig mitfeiern kann, steht allerdings in den Sternen, da sie im August als Generalkonsulin ihres Landes nach Marseille geht.

Vor allem das israelische Tourismusbüro in Berlin und die israelische Botschaft unterstützen tatkräftig die Leipziger Opernball-Organisatoren. Sind stark interessiert an Kontakten und Begegnungen zwischen beiden Ländern. Daher standen auf dem Reiseprogramm auch die Besichtigung der Altstadt von Jerusalem, der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem und einiger Sehenswürdigkeiten am Toten Meer.

Von Kerstin Decker

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