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Selfie-Workshop im Leipziger Bildermuseum – Tipps für bessere Selbstporträts

Selfie-Workshop im Leipziger Bildermuseum – Tipps für bessere Selbstporträts

Selfies sind Alltag im Netz. Wie die amerikanische Hit-Girl Kim Kardashian und Papst Franziskus kann jeder ein Selbstporträt mit seinem Handy machen und es in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Instagram teilen.

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Selfie-Workshop im Leipziger Bildermuseum.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Auch in Leipzig sind Selfies ein Trend. Zum ersten Mal im Leipziger Museum für bildende Künste leitet der Fotograf Frank-Heinrich Müller am Freitag einen Selfie-Workshop und zeigt den rund 20 Teilnehmern, wie man bessere Selfies machen kann.

Der Begriff "Selfie" wurde erstmalig 2002 in einem australischen Internetforum verwendet. 2013 wurde er vom Oxford English Dictionary zum Wort des Jahres gekürt. Selfies seien aber keine moderne Erfindung erklärt Frank-Heinrich Müller. "Schon im 16. Jahrhundert gab es Selfies. Ein gemaltes Selbstbildnis ist ein Selfie", erzählt der Fotograf. Das Prinzip sei gleich, nur die Technik sei anders. "Die Leute machen Selfies, weil sie sehen möchten, wie sie aussehen", erklärt Müller. "Das ist etwas mutig, weil man sich den Anderen zeigt. Und wenn die Bilder einmal im Netz sind, sind sie dann für immer online."

Mit dem Workshop möchte Frank-Heinrich Müller das Selfie mit der Kunst verbinden. "Die Teilnehmer sollen sich von den Kunstwerken inspirieren lassen. Man soll Spaß haben und nicht alles todernst nehmen", sagt der Seminarleiter. Um die Kreativität der Selfie-Macher zu wecken, stehen mehrere mögliche Räume und Installationen, beispielsweise mit Spiegeln, im Museum zur Verfügung.

"Duckface" vermeiden

Unter den weltweit berühmtesten Selfies zählt das Gruppenporträt von der Schauspielerin Ellen DeGeneres, das sie unter anderem mit Jennifer Lawrence, Meryl Streep, Julia Roberts, Channing Tatum, Angelina Jolie, Bradley Cooper, Brad Pitt, Kevin Spacey, Jared Leto und Lupita Nyong’o bei der Oskarverleihung 2014 machte. Dieses Selfie ist bisher das am häufigsten retweetete Foto aller Zeiten. Der Papst Franziskus und Angela Merkel beugen sich oft dem Willen ihrer Anhänger, so wie viele andere Promis. Die Amerikanerin Kim Kardashian ist im Netzt für ihre zahlreichen Selbstporträts bekannt. Sie hat sogar ein Selfie-Buch veröffentlicht.

Worauf soll man aber achten, wenn man ein Selfie macht? Fotograf Frank-Heinrich Müller hat ein paar Tipps.

1. Mit oder ohne Selfie-Stick?

Selfie kann man auf Armeslänge aus der eigenen Hand aufnehmen oder mit einem sogenannten Selfie-Stick. Für Frank-Heinrich Müller sei es mit dem Stick viel besser. "Die meisten Smartphones haben zwei Objektive: Das, was vorne rausguckt, ist das Bessere. Aber das, was mich anguckt, ist nicht so gut und kann nicht zoomen. Mit diesem Objektiv ist man zu dicht dran. Die Nase der Person sieht zum Beispiel größer aus. Bei der Nutzung eines Stocks und mit dem Abstand wird die Proportion wieder gleichmäßiger", erklärt der Fotograf. Durch die Bluetooth-Verbindung der Selfie-Stange könne man auf bis zu zehn Metern Entfernung das Smartphone auslösen. 

2. Kim Kardashian hat Recht

 

Laut Müller habe die Amerikanerin gesagt: "Du musst das Handy beim Fotografieren hochhalten. Du musst deine beste Seite kennen. Du musst wissen, welches Licht am besten für dich ist und dich zur Geltung bringt. Und bitte keine Schnute ziehen: ‚No Duckface’." Ihren Tipps stimmt der Leipziger Fotograf zu. Für ihn sei die Frage, wie man sich den Anderen zeigen möchte.

3. Vor Allem Spaß und Kreativität

 

Wichtig für Frank-Heinrich Müller sei, dass die Teilnehmer seines Workshops Spaß beim Fotografieren haben. "Man soll mit der Inszenierung kreativ sein, damit die Leute sich fragen: Wie hat er das gemacht?", so Müller.

Mit seiner Gruppe möchte der Fotograf sich in einer Woche wieder treffen, um eine Auswertung zu machen. Aus dem Workshop könnte später eine Selfie-Ausstellung entstehen.

Adeline Bruzat

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