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Staatskapelle Dresden wird Orchester der Osterfestspiele Salzburg

Staatskapelle Dresden wird Orchester der Osterfestspiele Salzburg

Die Staatskapelle Dresden wird von 2013 an das Orchester der Osterfestspiele Salzburg. Der künftige Dresdner Chefdirigent Christian Thielemann übernimmt die künstlerische Leitung des renommierten Festivals, teilten die Festspiele und das Orchester am Mittwoch in Salzburg mit.

Die Staatskapelle Dresden.

Quelle: Matthias Creutziger

Salzburg/Dresden. Der Vertrag reicht zunächst bis 2017 und schließt so das 50-jährige Jubiläum der Festspiele ein. Es bestehe zudem die Option, die Zusammenarbeit auch über den genannten Zeitraum hinaus fortzusetzen, hieß es.

Thielemann und die Dresdner treten die Nachfolge des vor kurzem abgesprungenen Sir Simon Rattle mit seinen Berliner Philharmonikern an, die das zehntägige Klassik-Spektakel seit 1967 gestaltet hatten. Die Festspiele waren seinerzeit von Herbert von Karajan gegründet worden.

„Die Künstlerische Leitung der Osterfestspiele Salzburg ist ein Riesenprivileg und eine große Herausforderung zugleich“, erklärte Thielemann. Innerhalb von nur zwei Wochen würden eine szenische Opernaufführung und drei verschiedene Konzertprogramme auf die Bühne kommen. „Hierfür ist die Sächsische Staatskapelle Dresden natürlich geradezu prädestiniert, da sie ein Konzert- und Opernorchester von außergewöhnlichem Format ist.“

Für 2013 wurde eine Neuproduktion von Wagners „Parsifal“ angekündigt. Thielemann erinnerte daran, dass er bereits Anfang der 80er Jahre - damals als Assistent von Karajans - an einem Salzburger „Parsifal“ beteiligt war. Im Wagner-Jahr 2013 schließe sich für ihn nun der Kreis auf „wunderbare Weise“.

Neben den Opern und Sinfoniekonzerten will sich die Staatskapelle auch mit verschiedenen Kammermusikprojekten in Salzburg präsentieren. Ein Konzertprogramm wird 2013 Myung-Whun Chung dirigieren, der ab der Spielzeit 2012/2013 erster Principal Guest Conductor in der Geschichte der Staatskapelle sein wird.

Neu ist ein „Konzert für Salzburg“, das außerhalb der beiden Festivalzyklen geplant ist und sich bei „deutlich gemäßigtem Einheitspreis“ vor allem an die Einwohner von Salzburg und an junge Leute richte, hieß es. Die Opern entstehen als Koproduktion mit der Dresdner Semperoper, die im Anschluss die Inszenierungen an ihr Haus übernimmt. Salzburg ist die Partnerstadt von Dresden.

dpa

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