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Stadtrat beschließt Sanierung des soziokulturellen Zentrums Anker im Leipziger Norden

Stadtrat beschließt Sanierung des soziokulturellen Zentrums Anker im Leipziger Norden

Kommt nicht eine neuerliche Haushaltssperre dazwischen, kann das soziokulturelle Zentrum Anker in Leipzig Möckern endlich saniert werden. Der Leipziger Stadtrat beschloss auf seiner Sitzung am Mittwoch die Bereitstellung von insgesamt 3,1 Millionen Euro.

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Anker-Geschäftsführerin Heike Engel

Quelle: Regina Katzer

Leipzig. Die Bauarbeiten sollen 2013 beginnen.

„Die Erneuerung des Ankers ist eine wichtige Investition in die Soziokultur im Leipziger Norden. Das Zentrum ist der wichtigste Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche im Stadtteil“, begründete Stadtrat Wolf-Dietrich Rost von der CDU die Dringlichkeit des Sanierungsplans. Dem widersprachen auch die anderen Fraktionen nicht, so dass der Beschluss von der Ratsversammlung einstimmig angenommen wurde.

Der Zeitplan ist eng gesteckt: Unmittelbar nach dem Beschluss soll das Planungsverfahren für den Um- und Neubau des Ankers beginnen, die Arbeiten folgen in zwei Jahren. Hauptknackpunkt ist dabei die Sanierung des Konzertsaals, die möglichst schnell abgeschlossen sein muss. Mit den Veranstaltungen dort erwirtschaftet das Zentrum rund 50 Prozent seiner Einnahmen selbst. Eine Interimslösung, also eine Ausweichspielstätte für die Zeit des Umbaus, konnte nicht gefunden werden. „Das Hochbauamt hat deswegen jetzt den sportlichen Plan gefasst, den Umbau des Saals in einem halben Jahr abzuschließen“, sagte Heike Engel, Geschäftsführerin des Ankers.

Bei dessen Sanierung soll einerseits die Galerie renoviert werden, damit sie für das Publikum wieder zugänglich wird. Derzeit ist die Empore gesperrt, da das Bauordnungsamt ernsthafte Sicherheitsmängel festgestellt hat. Zudem sollen der Fußboden und das Fluchttreppenhaus erneuert werden. Geplant sei, den Umbau in der Sommerpause 2013 durchzuführen, so Engel.

Vollständig abgerissen werden sollen dagegen das Gebäude in der Wolfsstraße 2, in dem sich derzeit die Büros befinden, sowie der sogenannte Küchenriegel, von dem aus der gastronomische Betrieb läuft. An deren Stelle werden Neubauten errichtet. Bis 2014 sollen die beiden Bereiche in Container ausweichen.

Clemens Haug

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