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Stanislaw Tillich: Landesausstellung "Via Regia" folgt der Europa-Idee

Stanislaw Tillich: Landesausstellung "Via Regia" folgt der Europa-Idee

Die 3. Sächsische Landesausstellung „Via Regia - 800 Jahre Bewegung und Begegnung“ ist nach Ansicht von Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) ein internationales Projekt ganz im Sinne der europäischen Idee.

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Quelle: dpa

Görlitz. „Europa entsteht in der Begegnung von Menschen, die Grenzen überschreiten“, sagte Tillich am Samstag zur Eröffnung der Schau in Görlitz.

Gerade für Sachsen mit seinen langen Außengrenzen zu Polen und Tschechien spielten Kooperationen mit den Nachbarn eine wichtige Rolle. „Wo wir so handeln, wird Europa zur Heimat.“ Die Landesausstellung zeigt bis 31. Oktober die Geschichte der alten Handelsstraße Via Regia modern inszeniert.

Die Kenntnis der Vergangenheit schaffe den Weg zu einer verständnisvolleren Zukunft, sagte Polens früherer Außenminister Wladyslaw Bartoszewski auf dem Festakt im Görlitzer Theater. Wege und Brücken ermöglichten es den Menschen, sich zu bewegen und kennen zu lernen, betonte der außenpolitische Berater des polnischen Ministerpräsidenten.

Die Ausstellung im Görlitzer Kaisertrutz erzählt vom Leben, Warenaustausch und Kulturtransfer entlang der Via Regia ab dem 13. Jahrhundert. Auf fünf Geschossen der früheren Kanonenbastion sei das Thema mit hochkarätigen Exponaten und multimedialen Mitteln zum Leben erweckt worden, sagte der Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Martin Roth. Die Einrichtung hatte die Schau innerhalb von drei Jahren federführend vorbereitet.

Die rund 450 Objekte stammen aus Deutschland, Polen, Tschechien, der Ukraine und der Schweiz. Etwa 100 Museen, Bibliotheken, Universitäten, Archive, Kirchen, Klöster und Sammlungen stellten Leihgaben zur Verfügung. Für die sechs Millionen Euro teure Schau steuerte Sachsen gut die Hälfte aus seinem Haushalt bei.

dpa

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