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Tanzen und demonstrieren: 3000 Kreative in Leipzig auf der Global Space Odyssey

Tanzen und demonstrieren: 3000 Kreative in Leipzig auf der Global Space Odyssey

Als Mischung aus Demo und Party hat die Global Space Odyssey (GSO) am Samstag mehr als 3000 Teilnehmer auf Leipzigs Straßen gelockt. Die jungen Kreativen folgten einem Tross von insgesamt 18 Wagen, um – umrahmt von zeitgenössischer Musik – insbesondere für mehr Toleranz sowie kulturelle Freiräume und gegen den Stumpfsinn zu demonstrieren.

Leipzig. Die Route begann 13 Uhr am Connewitzer Kreuz und klang ab etwa 18 Uhr auf dem Richard-Wagner-Hain aus. Wie schon auf dem Weg gab es dort reichlich Musik auf die Ohren. So brachten Zwischenwelten beispielsweise Minimal/Tech-House.

Mitorganisator Sascha Heyne zeigte sich am Abend sehr zufrieden mit dem Verlauf der GSO. Während im vergangenen Jahr unter dem Motto "Geld oder Leben?" noch etwa 1200 Freigeister den Weg der Wagen säumten, konnten die Teilnehmerzahlen in diesem Jahr mehr als verdoppelt werden. „Wir versuchen einfach, sehr authentisch und mit der Stimme der jungen Leute deren Themen auf die Straße zu tragen“, erklärte er den Besucherstrom.

Trotz der unerwartet vielen Teilnehmer habe sich die Masse gut auf der Strecke verteilt, so Heyne. Zahlreiche Polizisten säumten zwar den Weg der Sympathisanten der freien Szene, mussten jedoch nicht einschreiten. Alles ruhig, erklärte Jack Dietrich aus dem Lagezentrum der Polizei am Abend.

Am Richard-Wagner-Hain ließen die Demonstranten die GSO bis in die späteren Abendstunden hinein mit Musik ausklingen. Dort hatten sich nach Heynes Angaben gegen 19.30 Uhr noch mindestens 1500 Besucher versammelt. „Wichtig für uns ist aber auch, dass die Leute später noch mit ins Werk II kommen“, sagte er. Dort laden die Organisatoren ab 22 Uhr zur Aftershowparty ein. Für fünf bzw. sieben Euro Eintritt (ab 24 Uhr) können gut 2000 Teilnehmer auf zwei großen Floors bei House/Techno, Reggae/Dubstep und Breakbeats/Elektronika in die Nacht feiern und aus Gründen der Refinanzierung gleichzeitig gewährleisten, dass es auch 2011 eine GSO geben wird. Auch Sascha Heyne, der bis vor wenigen Jahren selbst noch ‚nur’ Teilnehmer war, zieht am späteren Abend gen Süden.

2011 geht die GSO, die seit 2001 in Leipzig verwurzelt ist, bereits ins elfte Jahr. Ein fester Kern von sieben bis acht Helfern wird bereits mit dem beginnenden Frühjahr in wöchentlichen Sitzungen die Neuauflage organisieren.

Einen ausführlichen Bericht zur Global Space Odyssey finden Sie auch am Montag in der gedruckten Ausgabe der Leipziger Volkszeitung sowie im Epaper.

Christiane Lösch

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