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Weniger Besucher im Museum der bildenden Künste in Leipzig

Weniger Besucher im Museum der bildenden Künste in Leipzig

Das Museum der bildenden Künste in Leipzig hat 2014 deutlich weniger Besucher angezogen als in den Vorjahren. Wie Museumsdirektor Hans-Werner Schmidt am Dienstag sagte, seien knapp über 100.000 Gäste gezählt worden.

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Außenansicht des Leipziger Bildermuseums. (Archiv)

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. Der Besucherschnitt der Vorjahre habe bei 140.000 gelegen. „Wir hatten keine Neo-Rauch-Ausstellung“, sagte Schmidt zur Begründung. Große Namen könne man nur zeigen, wenn man auch die entsprechenden Mittel habe.

Die Neo-Rauch-Schau 2010 hatte allein rund 99 000 Menschen ins Museum gelockt. 2015 plant das Museum drei große Ausstellungen. Den Anfang macht am 1. März „Paul Klee - Sonderklasse, unverkäuflich“ - eine umfassende Retrospektive von Werken, die Klee (1879-1940) selbst dem Kunstmarkt habe entziehen wollen. Rund 130 dieser „Sonderklasse“-Stücke seien in Leipzig zu sehen. 

Die zweite große Ausstellung widmet sich aus Anlass von 1000 Jahren Leipzig der Sammlungsvielfalt in verschiedenen Leipziger Museen. Im Herbst folgt dann eine Schau zu Eugène Delacroix und Paul Delaroche, zwei Historienmalern des 19. Jahrhunderts in Frankreich. Zudem plant das  Museum der bildenden Künste noch vier Kabinett-Ausstellungen. Trotz des sinkenden Publikums-Zuspruchs sei 2014 ein erfolgreiches Jahr gewesen, sagte Museumsdirektor Schmidt. Es seien knapp 1,7 Millionen Euro Drittmittel zur Finanzierung von Ausstellungen eingeworben worden. Dazu kamen Erwerbungen und Schenkungen für 3,4 Millionen Euro.

Zum Vergleich: Der eigentliche Ausstellungsetat liege bei 400.000 Euro jährlich, der Erwerbungsetat bei durchschnittlich 70.000 Euro. „Die Schenkungen und die Drittmittel-Akquise für den laufenden Betrieb - das hält dieses Haus wirklich am Laufen“, sagte Schmidt.

lvz

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