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"Who is Who": Max Beckmann bekommt eine Porträt-Schau in Leipzig

"Who is Who": Max Beckmann bekommt eine Porträt-Schau in Leipzig

Der Leipziger Künstler Max Beckmann scheint zum Lieblingskind 2011 der Museumszene zu werden: Gleich drei Museen im deutschsprachigen Raum würdigen den Maler Max Beckmann im Herbst mit Ausstellungen.

Leipzig. In seiner Geburtsstadt Leipzig zeigt das  Museum der Bildenden Künste gewissermaßen das "Who is Who" seines Lebens: Porträts von Familie, Frauen und aus dem Freundeskreis.

„Die letzte Ausstellung mit Beckmann-Porträts gab es 1963, es wird also allerhöchste Zeit, dass wir uns diesem Thema endlich wieder widmen“, sagte die Kuratorin der Leipziger Schau, Susanne Petri, am Donnerstag bei der Präsentation des Jahresprogramms des Museums der bildenden Künste.

In der Geburtsstadt des Künstlers sind unter dem Titel „Von Angesicht zu Angesicht“ (17.9.-22.1.) 50 Gemälde und 100 Arbeiten auf Papier zu sehen, die ein „Who is who“ aus Beckmanns Leben bieten: Porträtiert hat er seine Familie, seine Frauen und seinen Freundes- und Bekanntenkreis. „Eine besondere Herausforderung für uns ist es, neue Personen auf seinen Bildern zu identifizieren“, sagte Petri.

„Beckmann und Amerika“ (7.10.-8.1.) ist die erste Ausstellung zur Wiedereröffnung des Frankfurter Städels nach Umbau und Renovierung. Sie widmet sich den bedeutenden letzten Schaffensjahren des Künstlers und seiner „Idee von Amerika“. Beckmann, der auch in Berlin lebte und dort der Künstlergruppe „Secession“ angehörte, war unter den Nationalsozialisten 1937 in die Niederlande geflüchtet und später nach New York emigriert.

Basel zeigt in „Max Beckmann. Die Landschaften“ (4.9.-22.1.) etwa 70 Gemälde aus allen Schaffensphasen. Auffällig sei Beckmanns distanzierte Sichtweise auf die Landschaft, heißt es in der Ankündigung der Schau im Internet. Die Distanz habe der Maler etwa mit Fensterrahmen, Vorhängen, Brüstungen oder stilllebenartig angeordneten Gegenständen geschaffen.

dpa

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