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Basis der Seminarraum-Besetzer an der Uni-Leipzig bröckelt offenbar

Basis der Seminarraum-Besetzer an der Uni-Leipzig bröckelt offenbar

Bei der seit knapp fünf Wochen andauernden Besetzung von zwei Räumen im Seminargebäude am Campus Augustusplatz setzt die Uni-Leitung weiter auf eine Verhandlungslösung.

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Campus Augustusplatz

Quelle: André Kempner

Leipzig. Das letzte Gespräch sei in einer guten Atmosphäre verlaufen, "es könnte sich eine gemeinsame Lösung ergeben, spruchreif ist aber noch nichts", meinte gestern Uni-Sprecher Carsten Heckmann. Er bezog sich auf ein Treffen vom Freitag, wo Rektorin Beate Schücking, der Geschäftsführer der Moritzbastei, Mario Wolf, sowie die Geschäftsführerin des Studentenrates, Kerstin Stengel, mit einigen Besetzern an einem Tisch saßen. Ausgelotet wurden dabei alternative Quartiermöglichkeiten, wo die Protestgemeinde künftig eigene Veranstaltungen abhalten könnte.

Nach LVZ-Informationen gab es bei der Diskussionsrunde unter anderem die Überlegung, entweder die Cafeteria des Studentenwerkes in der Beethovenstraße oder aber den Ziegenledersaal des Studentenrates am Uni-Campus zu nutzen. Wie berichtet, hatte am 24. April eine größere Gruppe junger Leute, darunter zahlreiche Uni-Kommilitonen, die Zimmer 110 und 111 im Seminargebäude in Beschlag genommen. Äußerer Anlass der Aktion war die polizeiliche Räumung des Institutes für vergleichende Irrelevanz in Frankfurt/Main.

Zugleich forderten die Aktivisten aber auch, dass es an der hiesigen Uni einen selbstverwalteten Rückzugsort geben müsse, der Platz für "kritische Theoriebildung jenseits der Verwertungslogik" biete. Seitdem hat sich die unter dem Alias-Namen Alex Kramer firmierende Gruppe mit verschiedenen Arbeitskreisen in den Räumen festgesetzt - inklusive Nachtwache. Allerdings scheint der Rückhalt zu bröckeln. Gestern Mittag waren nur vier Studenten vor Ort, das über mehrere Etagen reichende Protesttransparent an der Fassade wurde bereits abgenommen. Im einschlägigen Internet-Blog heißt es: "Wir brauchen eine für alle tragbare Kommunikationsstruktur, um die Verhandlungen weiter zu begleiten."

Über die im Diskurs mit Schücking ausgeloteten Möglichkeiten eines anderen Domizils wollen die Besetzer nun zeitnah in einem Plenum beraten. Abgestimmt werden soll dann auch über die Gründung einer sogenannten Raum-AG, auf die dann das Verhandlungsmandat übergehen könnte.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.05.2013

Beck, Mario

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