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Bildung Chronische Finanzknappheit: Leipziger Uni-Bibliothek erhält Zuschuss von 380.000 Euro
Leipzig Bildung Chronische Finanzknappheit: Leipziger Uni-Bibliothek erhält Zuschuss von 380.000 Euro
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19:49 08.08.2013
Der imposante Treppenaufgang in der Bibliotheca Albertina. Quelle: Wolfgang Zeyen
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Leipzig

Das Haus gilt in Folge der Sparmaßnahmen der Landesregierung und der Mittelknappheit der Universitäten als chronisch unterfinanziert. „Uns stehen deutlich weniger Haushaltsmittel als noch vor einigen Jahren zur Verfügung“, erklärte Charlotte Bauer, stellvertretende Direktorin der Universitäts-Bibliothek.

Bereits in den Vorjahren war die Uni-Bibliothek auf Zuschüsse angewiesen. So mussten im vergangenen Jahr 40.000 Euro eingeworben werden, um eine durchgehende Öffnung der Campus-Bibliothek am Augustusplatz zu gewährleisten.

Wie Charlotte Bauer, stellvertretende Direktorin der Universitäts-Bibliothek, betonte, seien die grundsätzlichen Finanzprobleme auch durch den neuerlichen Zuschuss nicht gelöst. In Abstimmung mit den einzelnen Fakultäten und Gremien der Hochschule soll nun einen Prioritätenliste aufgestellt werden. Dies sei schwierig, so Bauer, da bereits seit Jahren nur noch die nötigsten Datenbanken und Zeitschriften-Pakete erworben würden. Überdies sei es in dem Bereich zu Preissteigerungen von bis zu 30 Prozent gekommen.

Uni-Rektorin Beate Schücking strebt eine grundlegende Änderung beim Neuerwerb an. Sie wirbt derzeit um Unterstützung zum Erwerb von Nationallizenzen. Demnach solle die Bundesregierung die wichtigsten Pakete und Online-Journale erwerben, und den Hochschulen zur Nutzung überlassen. Ähnliche Systeme existieren bereits in Norwegen, Schweden und der Schweiz.

joka

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