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Bildung Da staunst du - ... dass 85 Länder an einer Schule vertreten sind
Leipzig Bildung Da staunst du - ... dass 85 Länder an einer Schule vertreten sind
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01:00 11.06.2014
Internationale Feste wie das indische Lichtfest Diwali werden an der LIS gefeiert. Im Bild: Anuttara Sharanya Das (10) in einem traditionellen Kostüm. Quelle: André Kempner

Die LIS ist eine von 20 International Schools in Deutschland und von 850 weltweit. Für Leipzig war die LIS eine wichtige Voraussetzung, um internationale Unternehmen anwerben zu können.

Mit einer Lehrerin und drei Kindern startete am 15. September 1992 der Schulbetrieb in der Kirschbergstraße 48 in Gohlis. Offizielle Eröffnung war im Oktober 1993.

Zu den Gründungsmitgliedern des Trägervereins gehörten Ursula Lehmann-Grube, die Ehefrau des ersten Nachwende-Oberbürgermeisters, Todd Becker, ehemaliger US-amerikanischer Generalkonsul, und Elke Urban, heute Direktorin des Schulmuseums.

Inzwischen betreuen 160 Angestellte aus 18 Ländern 780 Schüler aus 85 Nationen. Schulsprache ist Englisch.

Nachdem sich die Schule zwischenzeitlich in der Ratzelstraße in Grünau und der Löbauer Straße in Schönefeld befand, hat sie nun ihren Sitz in der Könneritzstraße in Schleußig.

Die LIS ist eine Gesamtschule.

Internationale Feste wie Diwali, das indische Lichtfest, oder das chinesische Neujahrsfest stehen regelmäßig auf dem Programm.

Das neue Early Childhood Centre wird voraussichtlich im Sommer eröffnet und bietet Platz für 260 Kinder im Alter von einem bis zu sechs Jahren.

2002 legten die ersten vier Schüler das IB (International Baccalaureate) ab - vergleichbar mit dem deutschen Abitur.

Einen Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde erhielt die Bildungseinrichtung 2009 für das weltgrößte Briefmarken-Mosaik. Auf einer Fläche von mehr als 100 Quadratmetern zeigt es die Silhouette von Leipzig.

Schüler, Eltern und Lehrer unterstützen Hilfsprojekte, darunter eines für nachhaltige Dorfentwicklung in Namibia sowie verschiedene lokale Einrichtungen, die sich um sozial benachteiligte Kinder kümmern.

Katrin Kleinod

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.06.2014

Katrin Kleinod

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