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Bildung Ehemaliger Baudezernent zur Nedden wird Honorarprofessor an der HTWK Leipzig
Leipzig Bildung Ehemaliger Baudezernent zur Nedden wird Honorarprofessor an der HTWK Leipzig
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13:05 23.04.2014
Martin zur Nedden bei einer Leipziger Ratssitzung, damals noch in seiner Funktion als Baudezernent. (Archivbild) Quelle: Armin Kühne
Leipzig

Zur Nedden startet mit der Vortragsreihe „Positionen“ unter dem Motto „Wie kommt die Gesellschaft ins Entwerfen?“.

Der 61-jährige Stadtentwickler stellt Aspekte wie Bürgerbeteiligung, Energiekonzepte, Elektromobilität oder die soziale Stadt in den Mittelpunkt seiner Vortragsreihe an der Fakultät Architektur und Sozialwissenschaften. Damit gehe zur Nedden auf sein neues Aufgabenfeld in Berlin ein, heißt es in einer Mitteilung der HTWK.

Zur Nedden leitet seit Januar 2014 das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) in Berlin, das als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum firmiert. Die Einrichtung unterstützt Kommunen durch ihre Forschungsergebnisse bei den aktuellen Herausforderungen der Stadtentwicklung.

Auch die Fortbildung von Fachkräften der Verwaltung gehört zu den Aufgaben des Instituts, das 1973 auf Initiative der deutschen Städte gegründet wurde. Leipzig ist einer von mehr als 100 Zuwendern, die von der Arbeit des Difu profitieren können.

Seit 2006 hat der studierte Raumplaner zur Nedden in Leipzig das Baudezernat geleitet und in dieser Funktion unter anderem die Großprojekte Lindenauer Hafen und Quartier am Bayerischen Bahnhof mit auf den Weg gebracht. Im vergangenen Jahr wurde zur Nedden als Dezernent nicht wiedergewählt. Die Berlinerin Dorothee Dubrau (parteilos) trat in Leipzig seine Nachfolge an.

Am 30. April (19 Uhr) verleiht Markus Krabbes, kommissarischer HTWK-Rektor, zur Nedden im HTWK-Audimax die Honorarprofessur.

lyn

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