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Bildung Erster Schritt auf der Karriereleiter: Großer Andrang bei Messe "Stuzubi" in Leipzig
Leipzig Bildung Erster Schritt auf der Karriereleiter: Großer Andrang bei Messe "Stuzubi" in Leipzig
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10:35 31.03.2015
Am Stand der Polizei Sachsen informieren sich Gymnasiastin Franziska Ritter (17, rechts) und ihre Mutter Sylke Ritter (47, Mitte) bei Polizeikommissarin Mandy Heimann (34) über Voraussetzungen für eine Laufbahn bei der Polizei. Quelle: Wolfgang Zeyen
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Leipzig

Ihr Ziel war die Messe „Stuzubi - bald Student oder Azubi“ in der fünften und sechsten Etage des Hauptgebäudes. Dort stellten 45 Unternehmen, Hochschulen und Institutionen die verschiedensten Ausbildungsmöglichkeiten vor.

Zu den jüngsten Besuchern gehörten Schüler der 7. oder 8. Klasse, die sich noch ganz allgemein informieren und orientieren wollten. Zu den Ältesten gehörten Jugendliche, die bereits einen Berufsweg eingeschlagen haben, aber wechseln wollen. So wie Anne Büchner (20) aus Halle, die mit einer Tüte voller Infomaterial nach Hause ging: „Ich habe Abitur gemacht und bin jetzt in der Ausbildung als Kauffrau im Einzelhandel. Aber da will ich nicht bleiben. Ich interessiere mich für ein duales Studium, weil das finanziell einfacher ist. Entweder Betriebswirtschaftslehre oder Wirtschaftsinformatik.“ In der Schulzeit habe sie nicht viel Berufsberatung gehabt, deshalb versuche sie jetzt, sich zu informieren.

Dicht umlagert war der Stand der sächsischen Polizei. „Derzeit werden so viele Bewerber eingestellt wie noch nie, die Chancen sind gut. Wenn, dann jetzt!“, machte Polizeikommissarin Mandy Heimann (34) den jungen Leuten Mut. Mit einer guten Vorbereitung könne man auch den Einstellungstest bestehen. Für Franziska Ritter (17), Schülerin am Leipziger Reclam-Gymnasium, bleibt dennoch eine Unsicherheit: Wer zur Polizei will, muss mindestens 1,60 Meter groß sein, „das bin ich gerade so“. Aber die Elftklässlerin könnte sich ohnehin auch einen Kreativberuf vorstellen. Außerdem informierte sie sich über ein duales Studium in den Branchen Fitnessmanagement und Eventmanagement.

„Die Messe ist sehr informativ“, meinte Ellen Hentzsch (47) aus Wittenberg, „aber als Mutter raucht einem der Kopf.“ Die Erzieherin kämpfte sich mit ihrer Tochter Sophie, die nächstes Jahr Abitur macht, durch die Beratungsangebote. „Die Kinder müssen vieles alleine entscheiden; man unterstützt sie und gibt Rat, wo man kann. Hauptsache ist, dass sie mal Freude an ihrem Beruf haben und ihr Leben meistern.“

Kerstin Decker

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