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Bildung Exzellenz-Förderung: Uni Leipzig bewirbt sich mit „Adipositas verstehen“
Leipzig Bildung Exzellenz-Förderung: Uni Leipzig bewirbt sich mit „Adipositas verstehen“
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21:45 03.04.2017
Die Uni Leipzig bewirbt sich unter anderem mit der Forschung über Adipositas. (Archivbild) Quelle: Armin Kühne
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Leipzig

Die sächsischen Universitäten bewerben sich mit 14 Forschungsprojekten um eine Exzellenzförderung. Sie konkurrieren mit Dutzenden Hochschulen bundesweit um Millionen-Summen. Die meisten sogenannten Antragsskizzen für Exzellenzcluster legte die TU Dresden mit acht Projekten vor. Die Universität Leipzig, die TU Bergakademie Freiberg und die TU Chemnitz beteiligen sich mit je zwei Anträgen. Das teilte das sächsische Wissenschaftsministerium am Montag mit. Ende September wird unter allen bundesweiten Bewerbern eine Vorauswahl getroffen. Die Entscheidung zu den Exzellenzclustern fällt ein Jahr später. Das sind die Bewerbungen der sächsischen Unis im Einzelnen:

LEIPZIG: Mit „Adipositas verstehen“ stammt einer der Leipziger Anträge aus dem Bereich der Gesundheitswissenschaften.  Im zweiten Antrag geht es im Verbund mit Halle und Jena um die Erforschung der Mechanismen und Bedingungen der Globalisierung. "Das Thema 'Dialektik des Globalen' entspringt auch einer besonderen Situation in unserer Region, wo die Facetten der Globalisierung besonders fühlbar waren und sind, von der Deindustrialisierung der 1990er Jahre bis zur besonderen Resonanz, die die Globalisierungskritik in den östlichen Bundesländern heute hat", so Uni-Rektorin Beate Schücking.

DRESDEN: Drei der Clusterskizzen stammen aus dem Bereich Biomedizin, Gesundheitswissenschaften und Bioengeneering. Drei weitere Anträge stammen aus dem Bereich Intelligente Werkstoffe und Strukturen sowie zwei aus der Informationstechnik und Mikroelektronik. Die TU Dresden wurde für ihr Zukunftskonzept bereits als Exzellenzuniversität gefördert.

CHEMNITZ: Die TU will ihr seit 2012 bestehendes Exzellenzcluster „Merge“ zur Zusammenführung von bislang getrennten Verfahren im Leichtbau mit neuen Inhalten fortführen. Im Mittelpunkt des zweiten Clusters soll das Zusammenwirken von Mensch und Technik stehen. Dabei geht es zum Beispiel um autonomes Fahren oder eine gestenbasierte Steuerung.

FREIBERG: Einer der Anträge betrifft die fächerübergreifende Kooperation der Geo- und Werkstoffwissenschaften bei sehr lange laufenden Prozessen. Der zweite Antrag im Verbund mit der TU Clausthal und dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf stammt aus dem Bereich der Recyclingtechnologien.

Nach Ministeriumsangaben werden für Exzellenzcluster bundesweit jährlich rund 385 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Bis zu 50 Cluster könnten so zwischen drei und zehn Millionen Euro pro Jahr erhalten. Die Förderlaufzeit beträgt zweimal sieben Jahre.#

LVZ

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