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Bildung Forscher der Uni Leipzig entwickeln mobile Medikationspläne
Leipzig Bildung Forscher der Uni Leipzig entwickeln mobile Medikationspläne
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22:44 15.03.2016
(Symbolfoto) Quelle: dpa
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Leipzig

Wenn verschiedene Ärzte einen Patienten behandeln und ihm Medikamente verschreiben, geht die Übersicht über die Medikation schnell verloren. Wissenschaftler der Universität Leipzig und des Instituts für angewandte Informatik entwickeln deshalb einen mobilen Medikationsplan. Das im vergangenen Jahr gestartete und vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Projekt erforscht dabei, wie wichtige Informationen aus unterschiedlichen Quellen – etwa Arztbriefen, Rezepten oder Barcodes – in einen gemeinsamen Plan eingebunden werden können. Eine Art der Anwendung könnte eine Smartphone-App werden, teilte die Universität am Dienstag mit.

Der mobile Medikationsplan könnte als QR-Code verschlüsselt und von behandelnden Ärzten, Pflegediensten oder Apothekern ausgelesen werden. Auch die Patienten sollen ihre Medikation künftig besser durchschauen und verstehen. Durch einen lückenlosen Plan könnten Wechselwirkungen zwischen Arzneien besser nachvollzogen und gegebenenfalls ausgeschlossen werden. „Ohne eine intelligente Einbindung aller den Patienten behandelnden Stellen lässt sich gerade im Notfall kaum nachvollziehen, welche Medikation ein Patient aktuell erhält“, sagte Romy Elze, Projektverantwortliche beim Institut für angewandte Informatik. Im Rahmen der Forschung soll auch geklärt werden, wie Datensammlung und Weitergabe den Anforderungen des Datenschutzes und der Datensicherheit genügen können.

chg

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