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Bildung Forscher der Uniklinik Leipzig: Jeder dritte Krebspatient braucht psychische Hilfe
Leipzig Bildung Forscher der Uniklinik Leipzig: Jeder dritte Krebspatient braucht psychische Hilfe
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23:47 13.10.2014
Die Universitätsklinika Leipzig und Hamburg fanden heraus: Jeder dritte Krebspatient braucht psychische Betreuung. Quelle: dpa
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Leipzig/Hamburg

Demnach leiden besonders viele Krebskranke an Angststörungen: Angst vor der Krankheit, vor der Therapie oder vor der Möglichkeit des Sterbens.

Fast jeder neunte Betroffene hat Anpassungsschwierigkeiten und jeder fünfzehnte Depressionen. Zu psychischen Störungen zählen aber auch Alkoholabhängigkeit und Substanzmissbrauch sowie körperliche Beschwerden, die durch Stress ausgelöst werden.

„Ein Teil der Patienten hatte sogar mit mehr als einer psychischen Störung gleichzeitig zu kämpfen“, so die Koordinatorin der Studie Anja Mehnert. Es sei wichtig, dass jeder Patient auch auf seelischer Ebene eine auf ihn maßgeschneiderte Behandlung erhalte.

Dabei müsse neben der konkreten psychischen Krankheit sowie Alter und soziales Umfeld auch die Art des Krebses berücksichtigt werden. Mit 42 Prozent sind besonders viele Brustkrebspatienten anfällig für psychische Probleme, gefolgt von 41 Prozent bei Kopf- und Halstumoren und 39 Prozent bei Hautkrebs. Werden die psychischen Störungen nicht behandelt, kann das im schlimmsten Fall negative Auswirkungen auf die Krebstherapie haben.

jas

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