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Bildung Forschung erleben: 300 Angebote zur Leipziger Langen Nacht der Wissenschaften
Leipzig Bildung Forschung erleben: 300 Angebote zur Leipziger Langen Nacht der Wissenschaften
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09:52 01.11.2016
Zur Leipziger Langen Nacht der Wissenschaften 20104 laden 60 Einrichtungen zum Experimentieren und Mitmachen. (Archivbild) Quelle: Volkmar Heinz
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Leipzig

Zahlreiche Angebote hat die Universität Leipzig vorbereitet – insgesamt 113. Auf dem Campus der Veterinärmedizin können die Besucher zum Beispiel erfahren, wie dreidimensionale Röntgenaufnahmen von einem Hund entstehen.

Ein 3-D-Bild des eigenen Körpers gibt es beim Besuch des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen (LIFE) im Roten Haus in der Philipp-Rosenthal-Straße. Der 3-D-Body-Scan ist Teil der Gesundheitsstudie, von der einige Stationen zur Langen Nacht der Wissenschaften durchlaufen werden können. Im ebenfalls im Roten Haus ansässigen Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum für Adipositas-Erkrankungen (IFB) wird in Mitmachaktionen und Vorträgen der Frage nach Übergewicht und seinen Gefahren nachgegangen.

Mitmachen ist auch das Motto der Fakultät für Physik und Geowissenschaften in der Linnéstraße. Zum Beispiel kann ein Regenbogen erzeugt oder mit Magneten experimentiert werden. Das Angebot „Physik zum Anfassen“ richtet sich an Kinder im Vor- und Grundschulalter. Sie werden dort betreut, so dass ihre Eltern und Großeltern andere Angebote besuchen können.

Kunstbetrachtungen mit Handicap- und Alterssimulationsanzügen sind Teil des Programms in der Galerie im Neuen Augusteum am Augustusplatz. Die Ausstellung „Face to Face“ zeigt Werke von internationalen Künstlern mit und ohne Behinderung. Durch die Anzüge können die Besucher am eigenen Körper spüren, welche Konsequenzen Hör-, Seh- und Gehbehinderungen haben können.

Spielerisch geht es in der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) auf der Karl-Liebknecht-Straße und im Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in der Permoserstraße zu. Dort widmen sich Brettspiele Themen wie beispielsweise dem Städtebau. In der Hochschule für Telekommunikation (HfTL) in der Gustav-Freytag-Straße kann bei einer Gamesnight sogar bis morgens 8 Uhr gespielt werden.

Neben der bekannten großen Häuser beteiligen sich in diesem Jahr auch die Inspirata Mitmach-Ausstellung, der Frauenkultur e.V., das Jung-Chemiker-Forum und das Stadtmuseum Schkeuditz mit Beiträgen, teilte die Stadt mit.

Die Besucher können die Veranstaltungsorte mit einem kostenlosen Bus-Shuttle ereichen. Fahrzeiten und ein ausführliches Programm sind unter wissenschaftsnacht-leipzig.de zu finden.

Susanne Weidner

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