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Forschungsflugzeug Halo soll die Atmosphäre näher untersuchen

Forschungsflugzeug Halo soll die Atmosphäre näher untersuchen

Ab Montag startet die zweite Phase der wissenschaftlichen Nutzung des Forschungsflugzeuges Halo (High Altitude and Long Range Research Aircraft). Mit Hilfe des Fliegers können Untersuchungen zur Beschaffenheit der Erdatmosphäre durchgeführt werden.

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Mit dem Forschungsflugzeug Halo wollen Wissenschaftler die Atmosphäre näher untersuchen.

Quelle: Hendrik Schmidt

Auch Forscher des Institutes für Meteorologie der Universität Leipzig sind an den Projekten beteiligt.

Die erste Forschungsphase begann 2007 und endete in diesem Jahr. Im Zentrum stand zunächst die Entwicklung von Messgeräten, mit denen das Flugzeug später Werte aufzeichnen soll. Wissenschaftliche Mitarbeiter des Leipziger Meteorologie-Institutes planten und entwickelten in diesem Zusammenhang ein Gerät, das solare Strahlen erfassen kann.

Die zweite Phase, die mit einigen Testflügen von Halo im bayrischen Oberpfaffenhofen startete, beinhaltet nun vor allem das Sammeln von Messwerten und deren Auswertung. Das Leipziger Messgerät wurde bereits auf dem Flugzeug installiert und ist startklar. „Wir hoffen deshalb bereits in den kommenden Tagen schon erste Zahlen vorliegen zu haben, mit denen wir dann arbeiten können", sagte André Ehrlich, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Leipzig.

Halo wird als eine Art Zwischenstation angesehen, da es über der Position eines Bodenmessgerätes, aber eben nicht in Höhe von Satelliten fliegt. „Deshalb ist es zur Untersuchung der Atmosphäre optimal, die Messungen werden von besserer Qualität als die der Satelliten sein", sagte Ehrlich. Das Flugzeug kann bis 15 Kilometer hoch und tausende Kilometer weit fliegen, sowie tonnenschwere Nutzlast transportieren.

In den kommenden drei Jahren sind während der zweiten Förderphase insgesamt 31 Projekte geplant. Darunter Pläne zur Aufklärung chemischer Prozesse in der Atmosphäre und die Erforschung der Wirkung von Zirruswolken auf den Energiehaushalt der Erde. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat dafür 6,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Julia Wick

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