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Bildung Geisteswissenschaftliches Zentrum in Leipzig wird Leibniz-Institut
Leipzig Bildung Geisteswissenschaftliches Zentrum in Leipzig wird Leibniz-Institut
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16:56 26.11.2016
Das zur Uni Leipzig gehörende Geisteswissenschaftliche Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO) wird Leibniz-Institut. (Archivbild) Quelle: André Kempner
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Leipzig

Das Geisteswissenschaftliche Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas der Universität Leipzig (GWZO) wird zum 1. Januar 2017 Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das künftige Leibniz-Institut für Kultur und Geschichte des östlichen Europas gehört zu insgesamt vier geisteswissenschaftlichen Einrichtungen, deren Neuaufnahme die Gemeinschaft bei ihrer Mitgliederversammlung am Samstag in Berlin beschlossen hat. Sie will damit nach Angaben von Präsident Matthias Kleiner ihre besondere Expertise in dem Fach betonen.

Auch das Institut für Ost- und Südosteuropaforschung in Regensburg (Bayern), das Zentrum für Allgemeine Sprachwissenschaft sowie das Zentrum Moderner Orient in Berlin bearbeiteten Themen von hoher gesellschaftlicher Relevanz und Aktualität.

Die nun endgültige Umwandlung des GWZO sei ein „Riesenerfolg“ und eine Würdigung der interdisziplinären Forschung der Leipziger Osteuropaexperten, sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD). Sie lieferten wichtige Erklärungen der Zusammenhänge, Mentalitäten und Entwicklungen in Ostmitteleuropa und seien wichtige Ratgeber von Politik, Medien und Gesellschaft geworden. Damit gibt es dann sechs Institute unter dem Dach der Wissenschaftsgemeinschaft im Freistaat.

LVZ

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