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Bildung Gerangel um Kriterien für Schulessen in Leipzig
Leipzig Bildung Gerangel um Kriterien für Schulessen in Leipzig
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23:00 17.07.2013
Die Diskussionen ums Schulessen halten an. Quelle: Britta Pedersen

"Die DGE stellt sehr viele Kann-Regeln auf und definiert oft relativ niedrige Standards", sagt Stadträtin Isabel Siebert (FDP). "Da die Ausschreibung nach rein wirtschaftlichen Kriterien bezuschlagt werden muss, richten sich die Anbieter logischerweise an der Unterkante der Ansprüche in ihren Angeboten aus." Deshalb sollten diese Vorgaben, "mit Augenmaß und Realismus durch stadteigene Kriterien geschärft" werden.

Für Siebert steht fest, dass dies unter anderem bei den Warmhaltezeiten geschehen muss. Diese sollten deutlich verringert werden, fordert sie. Außerdem müsse der Erzeugungsort Leipzig strenger gefasst werden - damit nicht länger als Leipziger Essen gilt, was anderswo industriell gekocht und schockgefrostet wurde, in Leipzig aber nur entfrostet und umverpackt wird. Sie will auch ermitteln lassen, wie hoch die Zahlungsbereitschaft der Leipziger für das Essen der Kinder ist, um eventuell auch die Standards für die Regionalität und den Rohkostanteil des Essens anzuheben. Auch dies müsse aber unbedingt in Abstimmung mit den Eltern geschehen. "Damit nicht noch mehr Zeit verstreicht, muss die Diskussion mit den Eltern über die Kriterien für das Essen so schnell wie möglich beginnen", fordert sie.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.07.2013

Andreas Tappert

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