Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Grüne wollen neues Hochschulgesetz - Verzicht auf Gebühren

Bildung Grüne wollen neues Hochschulgesetz - Verzicht auf Gebühren

Die Grünen fordern ein neues Hochschulgesetz für den Freistaat. Im Kern geht es um mehr Demokratie und Autonomie an den Hochschulen sowie um bessere Bedingungen für Lehre, Forschung und Mitarbeiter.

Die Grünen wollen ein neues Hochschulgesetz. (Symbolfoto)

Quelle: dpa

Dresden. Die Grünen fordern ein neues Hochschulgesetz für den Freistaat. Eckpunkte für einen eigenen Gesetzentwurf stellte die Abgeordnete Claudia Maicher am Dienstag in Dresden vor. Im Kern geht es um mehr Demokratie und Autonomie an den Hochschulen sowie um bessere Bedingungen für Lehre, Forschung und Mitarbeiter. Die Grünen schlagen unter anderem eine Neuorganisation der Selbstverwaltung und mehr Zuständigkeiten für die Senate vor. Ein neues Verfahren für die Zielvereinbarungen zwischen Regierung und Hochschulen sieht im Streitfall eine Schlichtungskommission vor.

Die Grünen wollen Mindestlaufzeiten für Verträge wissenschaftlicher Mitarbeiter und einen verbesserten Status für Honorarkräfte. Studiengebühren für sogenannte Langzeitstudenten sollen gestrichen werden. Gleiches gilt für die Möglichkeit der Hochschulen, von Studierenden aus Nicht-EU-Ländern Gebühren zu erheben. In der Praxis wird das momentan nur von der Leipziger Musik- und Theaterhochschule so gemacht. Nach dem Willen der Grünen sollen auch Teilzeitstudien möglich sein. Weitere Punkte betreffen Themen wie Gleichstellung, Behinderte und den Verzicht auf militärische Forschung.

Maicher listete eine ganze Reihe von Baustellen im gegenwärtigen System auf. Die Autonomie der Hochschulen sei durch bisherige gesetzliche Regelungen stark eingeschränkt. Die Grünen sehen dabei nicht die Gefahr, dass mehr Mitbestimmungsrechte beispielsweise der Studenten die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen gefährden könnten. „Wir wollen klare Entscheidungsstrukturen und Zuständigkeiten“, sagte Maicher. Mit Blick auf die Arbeitsbedingungen bemängeln die Grünen seit langem die hohe Zahl befristeter Verträge für wissenschaftliche Mitarbeiter und die geringe Dauer der Laufzeit.

Das Eckpunktepapier soll nun zunächst mit allen Beteiligten an den Hochschulen diskutiert werden und anschließend in einem Gesetzentwurf münden. 2017 wollen ihn die Grünen dann in den Landtag einbringen.

LVZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Bildung
  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • So war das damals...
    So war das damals...

    Dies ist ein Geschichtenbuch der besonderen Art: Leserinnen und Leser der Leipziger Volkszeitung erzählen Erlebnisse aus ihrer Kindheit und Jugend,... mehr

LVZ-Reportage zu Crystal Meth in Sachsen

Die große Multimedia-Reportage berichtet über Crystal-Abhängige, Suchtberater und Drogenfahnder. mehr

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Probieren Sie es aus im Spieleportal von LVZ.de. mehr

  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Great Barrier Reef" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Great Barrier Reef im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr

  • Sparkassen Challenge
    Logomotiv der Sparkassen Challenge 2016

    Sport frei!, heißt es auch 2016 bei zahlreichen Wettkämpfen der Sparkassen-Challenge. Alle Events mit vielen Fotos finden Sie hier! mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr