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Bildung HTWK und sechs weitere Hochschulen erhalten Geld aus Qualitätspakt Lehre
Leipzig Bildung HTWK und sechs weitere Hochschulen erhalten Geld aus Qualitätspakt Lehre
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16:09 17.05.2011
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Bonn/Dresden

Insgesamt unterstützt der Bund 111 Hochschulen in Deutschland bis 2016 mit 600 Millionen Euro, teilte  die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) am Dienstag in Bonn mit. In Sachsen sind es die Technischen Universitäten Chemnitz und Bergakademie Freiberg, die Uni Leipzig, die Palucca Hochschule für Tanz, die Westsächsische Hochschule Zwickau, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Leipzig sowie das Internationale Hochschulinstitut Zittau.

Die genauen Summen für die einzelnen Hochschulen stehen noch nicht fest. Sachsen hatte sich mit 15 Anträgen und einem Verbundantrag beworben. „Nicht nur Exzellenz in der Forschung, sondern auch Exzellenz in der Lehre wird künftig immer wichtiger“, sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) der Nachrichtenagentur dpa. Das Programm gebe jetzt wichtige Impulse. „Der Erfolg der sächsischen Hochschulen baut auf bisherige Leistungen im Bereich Lehre auf. Eine hohe Lehrqualität gehört zum Selbstverständnis unserer sächsischen Hochschulen.“

In einer zweiten Auswahlrunde sollen im gleichen Förderzeitraum noch einmal 400 Millionen Euro ausgeschüttet werden. Einschließlich einer möglichen Anschlussförderung ab 2017 stelle der Bund damit bis zum Jahr 2020 rund zwei Milliarden Euro für den Qualitätspakt bereit, hieß es. Die jeweiligen Länder der betroffenen Hochschulen würden die Gesamtfinanzierung sicherstellen. Die Bandbreite eingereichter Vorhaben reicht von zusätzlichen Professorenstellen über  Mathematikkurse und Schreibwerkstätten bis zu längeren Öffnungszeiten für die Unibibliothek, berichtete Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU).

„Viele Hochschulen legen ihren Schwerpunkt dabei zu Recht auf einen gelungenen Einstieg ins Studium. Das ist wichtig, damit auch die unterschiedlichen Startvoraussetzungen der Studierenden berücksichtigt werden“, betonte Schavan. Die Entscheidung über die Förderung der Anträge traf ein zwölfköpfiges Expertengremium. Nach Angaben der GWK hatten sich in der ersten Auswahlrunde 80 Prozent der antragsberechtigten Hochschulen beteiligt. Insgesamt wurden 204 Anträge eingereicht.

dpa

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