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Bildung HTWK vor der Rektor-Wahl - Drei Kandidaten nominiert
Leipzig Bildung HTWK vor der Rektor-Wahl - Drei Kandidaten nominiert
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23:59 02.07.2014
Im Geutebrückbau der HTWK befindet sich das Dienstzimmer des Rektors: Wer führt dort künftig die Geschäfte? Quelle: André Kempner

An ihrer Spitze standen in der Vergangenheit die Professoren Klaus Steinbock, Manfred Nietner und Hubertus Milke sowie Professorin Renate Lieckfeldt, die im September 2013 - mitten in ihrer Amtszeit - an Krebs verstarb.

Nun steht die nächste Rektorwahl an. Mit Markus Krabbes, Gesine Grande und Frank Nolden hat der Hochschulrat im Einvernehmen mit dem Senat drei Kandidaten nominiert. Das Votum obliegt dem erweiterten Senat, am 30. Juli soll die Entscheidung fallen.

Markus Krabbes: Nach dem Tod von Renate Lieckfeldt übernahm der 43-Jährige kommissarisch den Rektorposten, vorher wirkte er bereits als Dekan und Prorektor. Krabbes stammt aus Leipzig, wurde zunächst Maschinen- und Anlagenmonteur mit Abitur. An der Technischen Hochschule/HTWK studierte er Elektrotechnik, war danach als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Uni in Ilmenau tätig und wechselte dann an die Universität in Magdeburg. Ab 2001 war ein Fraunhofer-Institut in Chemnitz seine berufliche Heimat, nach der Promotion 2003 wurde Krabbes zum Professor für Informationssysteme an die HTWK berufen.

Gesine Grande: Wie Krabbes stammt auch sie aus Leipzig, wurde hier 1964 geboren und studierte an der Uni Leipzig Psychologie. Es folgten Tätigkeiten als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der hiesigen Uni-Frauenklinik sowie an den Unis in Essen und Bielefeld. Dort promovierte sie 1997 und wurde 2003 als Professorin für Psychologie an die HTWK berufen, wo sie ab 2012 auch als Dekanin der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften wirkte. Vor zwei Jahren hatte Gesine Grande an der Leipziger Uni im Fach medizinische Psychologie habilitiert. Anfang 2014 übernahm sie die Professur für Prävention und Gesundheitsforschung an der Uni in Bremen.

Frank Nolden: Der 50-Jährige stammt aus Heide/Holstein und studierte Rechtswissenschaften an der Uni Kiel. Später war er dort Dezernent, dann Sachgebietsleiter in der Hamburger Steuerverwaltung und anschließend ständiger Vertreter des Kanzlers der Uni Köln. 2001 wechselte der promovierte Umweltrechtler nach Leipzig, wurde administrativer Geschäftsführer am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung. Von 2005 bis 2013 war er Kanzler an der Leipzigs Uni, leitete dann kurz die Stabsstelle für Innenrevision im sächsischen Wissenschaftsministerium und übernahm anschließend das mit einer Professur verbundene Rektorat an der Fachhochschule der sächsischen Verwaltung in Meißen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 03.07.2014

Beck, Mario

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