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Bildung Inklusionsassistenten helfen künftig behinderten Schülern in Sachsen
Leipzig Bildung Inklusionsassistenten helfen künftig behinderten Schülern in Sachsen
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16:35 02.01.2015
Schüler mit Behinderung bekommen an den sächsischen Regelschulen bald einen speziellen Beistand. Archivfoto: Uli Deck Quelle: dpa
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Dresden

„Sie sind Begleiter der Lehrkräfte und unterstützen sie im Unterricht“, sagte Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU). Die Assistenten helfen beispielsweise dann, wenn ein Kind im Rollstuhl sitzt. Für das Angebot stehen bis zum Schuljahr 2020/2021 rund 44 Millionen Euro aus dem EU-Sozialfonds bereit.

An ausgewählten Schulen des Freistaats soll jeweils ein Inklusionsassistent arbeiten. Er muss einen Abschluss als Erzieher oder Heilerziehungspfleger beziehungsweise in einem ähnlichen Beruf nachweisen. Darüber hinaus sind in Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auch Integrationshelfer an den Schulen tätig. Diese werden von den Schulträgern finanziert.

Nach Angaben des Kultusministeriums ist die Zahl behinderter Schüler, die auf eine Regelschule gehen, mit Beginn des Schuljahres um 706 auf 7517 gestiegen. Unabhängig von diesem Angebot will Sachsen sein Netz an Förderschulen aufrechterhalten. „Es gibt Integration und es gibt weiter Förderschulen für diejenigen Kinder, die das brauchen. Sachsen wählt einen behutsamen Weg der Inklusion“, sagte Kurth. „Das Kind steht im Mittelpunkt. Eine Strukturdebatte soll diesen Grundsatz nicht beeinträchtigen.“

lvz

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