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Künstliche Mega-Implantate ersetzen Knochen

Universitätsklinikum Leipzig Künstliche Mega-Implantate ersetzen Knochen

Oftmals lassen sich Patienten nicht nur die Gelenke, sondern auch die Knochen künstlich ersetzen. Das Universitätsklinikum Leipzig operiert jährlich 25 Patienten, die sich Mega-Implantate in ihren Körper setzen lassen, damit kaputte Knochen ersetzt werden.

Ganz schön aufwendig: Oberarzt Mohamed Ghanem zeigt, wie Mega-Implantate aussehen und im Oberschenkel eingesetzt werden können.

Quelle: Stefan Straube

Leipzig. Ein neues Knie oder eine künstliche Hüfte sind heute keine Seltenheit mehr. Der Gelenkersatz gehört schon fast zum Routine-Repertoire der Mediziner. Wenn aber ein vollständiger Knochen am Oberschenkel ersetzt werden muss, ist es für die Ärzte schwieriger. Spezialisten setzen neuerdings auf Mega-Implantate und die Patienten kommen wieder auf die Beine anstatt in den Rollstuhl. 

Mohamed Ghanem ist Geschäftsführender Oberarzt an der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie des Universitätsklinikums Leipzig. Er hat mit dieser Vorgehensweise, die kaputten Knochen durch Mega-Implantate zu ersetzen, jahrelang Erfahrung gesammelt. „Steigt die Anzahl alter Menschen, nimmt auch die Zahl der Implantate zu“, erläutert er.

Jährlich suchen circa 25 Patienten das Universitätsklinikum auf, um sich solche Mega-Implantate als Knochenersatz einpflanzen zu lassen. Tendenz steigend. Ein solcher Eingriff umfasst einen sehr großen Körperbereich. Die Operation kann je nach Fall, Situation und Umfang bis zu mehreren Stunden dauern. Ihr geht zudem ein aufwendiger Planungsprozess voraus. Wenn das Probe-Implantat während der OP zur Körperachse passt, wird es dauerhaft eingesetzt.

„Muss der Oberschenkelknochen ersetzt werden, sind immer auch die sich anschließenden Gelenke mit betroffen“, schildert der Oberarzt die eigene Erfahrung. In den meisten Fällen handelte es sich daher um die Kombination von Hüftgelenk, Oberschenkelknochen und Kniegelenk.

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