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Bildung LVB-Semesterticket in Leipzig: Preis zieht zum Winter um drei Prozent an
Leipzig Bildung LVB-Semesterticket in Leipzig: Preis zieht zum Winter um drei Prozent an
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10:17 06.04.2012
Fahren mit Bahnen und Bussen der LVB, wird für Studierende zum Winter leicht teurer. Quelle: Wolfgang Zeyen
Leipzig

Das ist unter dem Strich das Ergebnis der jüngsten Vertragsverhandlungen zwischen den Leipziger Verkehrsbetrieben (LVB) und dem Studentenwerk Leipzig.

Künftig kostet das Semesterticket für das Stadtgebiet (Zone 110) 89 Euro und für das gesamte LVB-Netz 101 Euro. Bislang fallen für Dauer-Abonnenten des Semestertickets 86 Euro in Leipzig-City und 89 Euro im Gesamtnetz an. Zudem wird der Sockelbetrag ab dem Wintersemester 2012/2013 bei 35 Euro liegen.

Diesen Pflichtobulus müssen alle Studierenden der Hochschulen zahlen, die den LVB-Haustarif nutzen. Neben der Universität Leipzig gehören dazu auch die Hochschule für Musik und Theater, die Handelshochschule und die Berufsakademie Sachsen in Leipzig. Der Vertragsunterzeichnung am Donnerstag in der Moritzbastei waren laut der Geschäftsführerin des Studentenwerks Leipzig, Andrea Diekhof, lange Verhandlungsrunden und Befragungen der Studierenden vorausgegangen.

Konsens unter den Vertragspartner ist allerdings, dass alles „sehr konstruktiv und sachlich“ abgelaufen ist. „Für die breite Masse der Studierenden ist das die bestmögliche Kompromisslösung“, so Diekhof. Auch LVB-Geschäftsführer Ulf Middelberg begrüßte das Resultat: „Es ist uns gelungen, einen vernünftigen Preis durchzusetzen.“ Die Akzeptanz der Studierenden für den neuen Vertrag sei da.

8000 Studierende befragt – Mehrheit für Semesterticket

Etwa 8000 Hochschüler hatte das Studentenwerk im Vorfeld befragt. „Die Mehrheit hat gesagt: So soll es sein“, fasste Alexander John die Auswertung der Umfrage zusammen. „Natürlich gibt es Studierende, die sagen: Das ist mir zu teuer“, fügte der Vorsitzende des Semesterticketausschusses beim Studentenwerk Leipzig hinzu. Mit Blick auf den nun gültigen Vertrag sprach John jedoch von einem „positiven Ergebnis“.

Genutzt wird das Semesterticket John zufolge vor allem von Erst- und Drittsemestern. „Bei den Erstis sind es weit mehr als 50 Prozent, die das Semesterticket kaufen“, so John. Je länger die Hochschüler allerdings in Leipzig eingeschrieben seien, desto mehr bewegen sich mit dem Rad oder zu Fuß fort.

Mit dem aktuellen Vertrag geht das Leipziger Semesterticket-Modell in eine Verlängerung von vier Jahren. Die beteiligten Hochschulen haben sich bis zum Sommersemester 2016 einschließlich für das Angebot der LVB entschieden. Der Sockelbetrag soll dabei stufenweise angehoben werden, teilten die LVB mit.

Allein für die Grundpauschale können die Studierenden der vier Hochschulen täglich von 19 Uhr bis 5 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen mit den Bussen und Bahnen der LVB fahren. Die Mitnahme eines Fahrrads ist dabei kostenlos. Wer sich für ein Semesterticket entscheidet, kann den Nahverkehr zudem tagsüber an Werktagen nutzen.

Felix Kretz

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