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Leipziger Citytunnel darf mit Schülercard nur noch bis Schuljahresende genutzt werden

Leipziger Citytunnel darf mit Schülercard nur noch bis Schuljahresende genutzt werden

Die Schonfrist ist vorbei, Maximilian Lehmann als Vorstandsvorsitzender des Stadtschülerrates heute seit exakt 100 Tagen im Amt. Zeit für eine erste Bilanz nach der gestrigen zweiten Vollversammlung von rund 60 Leipziger Schülersprechern im laufenden Schuljahr. Felix Kretz hat sich mit dem 17-jährigen Gymnasiasten aus Engelsdorf getroffen.

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Maximilian Lehmann, Vorsitzender des Stadtschülerrats Leipzig.

Quelle: André Kempner

Frage: Herr Lehmann, gut drei Monate stehen Sie nun an der Spitze des Stadtschülerrats. Wie geht die Arbeit voran?

Leipzig. Maximilian Lehmann: Wir arbeiten an unseren Jahreszielen, konzentrieren uns allerdings auch schon auf andere Dinge. Beispielsweise wurde bei der zweiten Vollversammlung ein Projekt vorgestellt, das ursprünglich gar nicht eingeplant war, wir aber trotzdem als aussichtsreich einstufen...

...die sogenannte Kommunikationsoffensive. Was steht dahinter?

Die Kommunikationsoffensive soll dazu führen, dass Schüler mit Lehrern und Schulleitung an ihrer Schule, aber auch mit den Eltern mehr ins Gespräch kommen, dass sich alle gemeinsam an einen runden Tisch setzen und dort Arbeitskreise gründen, die auf verschiedenen Baustellen etwas für die Schule tun. Wichtig ist, dass sich Schüler und Lehrer nicht als Gegenspieler verstehen, sondern als Partner auf dem Weg zum Abschluss. Dabei spielen auch Eltern als Bildungspartner eine tragende Rolle.

Nach der Neuwahl im vergangenen Jahr hatten Sie angekündigt, die Kommunalpolitik mehr für die Interessen der Schüler in die Pflicht zu nehmen...

Wir bekommen viel Post von der SPD, die besonders auch auf Landesebene gewillt ist, mit uns zusammenzuarbeiten. Auch von der Fraktion Die Linke im Stadtrat hören Stadtschüler- und Stadtelternrat häufig. Unser Problem ist, dass wir zwar versuchen, auf die Fraktionen zuzugehen, uns das bisher aber nur begrenzt gelingt. Bis jetzt haben wir in diesem Schuljahr nicht ein einziges Mal Post von CDU oder FDP erhalten. Auch die Grünen sind eine Adresse. Wir wollen mit allen reden, nur kommen die Fraktionen zu wenig auf uns zu.

Für die Schulsozialarbeit hat die Kommune im aktuellen Haushalt 440 000 Euro zusätzlich veranschlagt. Der Oberbürgermeister warnt aber davor, sich ureigene Aufgaben des Landes auf den Tisch zu ziehen. Übt die Verwaltung nicht genügend Druck auf den Freistaat aus?

Fürs Erste ist das akute Problem gelöst, aber es bleibt natürlich die Frage der dauerhaften Finanzierung. Ich meine auch weiterhin, dass der Druck durch die Kommune auf das Land nötig ist. Stadteltern- und Landeselternrat setzen sich ebenso dafür ein und wir suchen noch nach weiteren Unterstützern für unser Anliegen.

In Sachen Schülermobilität war lange unklar, ob Schülerfahrkarten auch für den City-Tunnel genutzt werden können. Mit Tunnel-Start und Fahrplanwechsel ist das nun der Fall. Sind Sie mit der Lösung zufrieden?

Dass der City-Tunnel mit Schülercard und Schülermobilcard genutzt werden darf, ist ein Angebot des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV). Die wenigsten wissen, dass dieses Angebot zeitlich begrenzt ist, für die Schülercard bis zum Ende des Schuljahres und die Schülermobilcard bis zum Ende der Ferien. Wie es danach weitergeht, ist unklar. Im Moment steht noch kein neues Konzept. Wir haben darüber mit dem Oberbürgermeister und Bürgermeister Thomas Fabian geredet und hoffen, dass wir auf eine Einigung mit dem MDV hinarbeiten können, die kostengünstig bleibt.

In neun Monaten gehen die Schülersprecher an die Urne, um erneut ihren Vorstand zu wählen. Wohin soll es mit dem Stadtschülerrat in der Zwischenzeit gehen?

Zum einen wollen wir unseren Jahreszielen treu bleiben. Zum anderen sind wir aber auch nicht allzu starr. Wir müssen auf aktuelle Anliegen reagieren, so dass wir dafür arbeiten können, was Schüler bewegt. Zum Beispiel wollen wir uns um eine Initiative bemühen, die Getränke während des Unterrichts erlaubt, zumindest in gewissen Maßstäben. Das sind spontane Maßnahmen, die dann eingeschoben werden, wenn Bedarf ist.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.01.2014

Felix Kretz

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