Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Bildung Leipziger Forscher entwickeln Maschine, die aus überschüssiger Wärme Strom erzeugt
Leipzig Bildung Leipziger Forscher entwickeln Maschine, die aus überschüssiger Wärme Strom erzeugt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:23 03.04.2014
Projektmitarbeiter Heiko Engelhardt und Alexander Knut am Model des Stirlingmotors. Quelle: Stephan Thomas
Anzeige
Leipzig

Das teilte die HTWK am Donnerstag mit.

Seit 2011 arbeiten die Maschinenbau-Absolventen Eric Timmermann, Alexander Knut und Heiko Engelhardt an dem Forschungsprojekt. Bei der Konstruktion ihrer Maschine haben sie die Legierung Nitinol verwendet. Die aus Nickel und Titan bestehende Verbindung hat ein sogenanntes Formgedächtnis. Sie lässt sich verbiegen, kehrt aber unter Wärmeeinfluss in ihren Ursprungs-Zustand zurück. Diese Eigenschaft nutzen die Studenten, um in ihrer Maschine Bewegung zu erzeugen, mit der ein Stromgenerator angetrieben wird.

Ein mögliches Einsatzgebiet für die Entwicklung seien Industriebetriebe. „Überschüssige Wärme fällt in vielen Betrieben an, besonders in der metallverarbeitenden Industrie. Die Energie wird meist ungenutzt in die Umgebung abgegeben“, sagte Teammitglied Engelhardt. Ihre Kraft-Wärme-Maschine wollen HTWK-Studenten auf dem Gemeinschafts-Messestand mitteldeutscher Hochschulen präsentieren. Die Hannover Messe, die als eine der weltweit wichtigsten Industrieausstellungen gilt, findet dieses Jahr vom 7. bis zum 11. April statt.

chg

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Leipzigs Eltern machen für mehr Schulsozialarbeit mobil. Doch wer soll sie bezahlen? Der Stadtelternrat, der eine Massenpetition initiiert hat, sagt: der Freistaat.

01.04.2014

Der Fettstoffwechsel von modernen europäischen Menschen ist vermutlich stärker von Neandertaler-Genen beeinflusst worden als der von Asiaten und Afrikanern. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und des CAS-MPG Partner Institute for Computational Biology in Shanghai.

01.04.2014

Schüler in Deutschland sind beim kreativen Lösen von Problemen international leicht besser als der Durchschnitt. Das ergab der fünfte Pisa-Schulvergleichstest, aus dem neue Ergebnisse am Dienstag in Berlin veröffentlicht wurden.

01.04.2014
Anzeige