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Leipziger Forscher widmen sich dem Thema Fettleibigkeit - zwölf Millionen Euro Fördergeld

Leipziger Forscher widmen sich dem Thema Fettleibigkeit - zwölf Millionen Euro Fördergeld

An der Universität Leipzig startet ab 2013 ein neues Forschungsprojekt zu Fettleibigkeit. Der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingerichtete Bereich zur Untersuchung der „Mechanismen der Adipositas“ ist zunächst auf vier Jahre angelegt, wie die Uni am Freitag mitteilte.

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Fettleibigkeit entwickelt sich vor allem in den westlichen Industriestaaten zu einem teuren Problem für die Gesundheitssysteme. (Archivbild)

Quelle: dpa

Leipzig. Die DFG unterstützt die Wissenschaftler mit insgesamt zwölf Millionen Euro.

Ziel der neuen Forschungsgruppe ist es, die Entstehung von Fettleibigkeit sowie deren Folgeerkrankungen zu untersuchen. Bei der Adipositas handele es sich um eine äußerst komplexe Erkrankung, bei der zahlreiche Faktoren wie Gene, Nervensystem, Verhalten und Lebensstil hineinspielten. Bislang sei unbekannt, wie die Faktoren untereinander wirken.

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Die Leipziger Forscher planen eine Studie mit fettleibigen Kindern.

Quelle: Ralf Hirschberger/Archiv

"Der Zuschlag ist der Lohn für jahrelange, systematische Vorbereitungen sowie für viel Überzeugungsarbeit", sagte der Sprecher des Projekts, Professor Matthias Blüher. Mit dem Geld wollen die Mediziner nun unter anderem untersuchen, warum Übergewichtige mehr Kalorien aufnehmen, als sie verbrauchen können, und welche Regulationsmechanismen dabei gestört sind. Zudem ist eine Interventionsstudie mit Kindern geplant. Dabei soll durch kombinierte Ernährungs- und Bewegungsprogramme der Kreislauf von Überessen, Fettanlagerung und Folgeerkrankungen durchbrochen werden.

Die erste Förderperiode dauert vier Jahre bis zum Jahr 2016. Danach entscheidet die DFG über eine Fortführung. Die Leipziger haben ihr Konzept auf die maximale Förderdauer von zwölf Jahren ausgelegt.

Das Leipziger Zentrum für Adipositas-Erkrankungen gibt es seit 2010. Aktuell seien gut 50 Personen aktiv beteiligt, darunter mehr als 30 Doktoranden aus der Medizin und den Naturwissenschaften.

Fettleibigkeit zählt zu den folgenreichen Zivilisationserkrankungen. Mit ihr nehmen die Risiken für weitere Erkrankungen zu. Aktuell seien etwa 20 Prozent der westlichen Bevölkerung betroffen.

dpa/dapd/ala

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