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Bildung Leipziger Journalistik soll zu „Datenjournalismus“ umgebaut werden
Leipzig Bildung Leipziger Journalistik soll zu „Datenjournalismus“ umgebaut werden
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22:08 11.07.2017
Das neue Hauptgebäude der Universität Leipzig am Augustusplatz (Symbolfoto) Quelle: Christian Modla
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Leipzig

Die Leipziger Journalistenausbildung soll zu einem Masterstudiengang „Datenjournalismus“ umgebaut werden. Das sei das Ergebnis einer Reformkommission, die in den vergangenen Monaten nach einer Zukunft für den kriselnden Studiengang gesucht hatte, teilte der Leipziger Journalistik-Professor Marcel Machill mit. Er kritisierte die Pläne zugleich scharf. Sie bedeuteten „das Ende der Leipziger Journalistik“.

Machill war selbst Mitglied der Reformkommission. Sie war eingesetzt worden, nachdem die Uni Ende April überraschend einen einjährigen Einschreibestopp für den traditionsreichen Studiengang verkündet hatte. Machill kritisierte, dass der neue Master auf drei Säulen stehen solle: Journalistik, Informatik und Statistik/Empirie. Das sei ein Sammelsurium, bei dem die klassischen Journalistikinhalte zu kurz kämen.

Die Hochschule teilte mit, dass Details des neuen Konzeptes bis Mitte September „auf Arbeitsebene“ geklärt werden sollen. Erst danach solle abschließend über die Neuausrichtung entschieden werden. Für den reformierten Master sollen sich Studenten zum Wintersemester 2018/19 einschreiben können.

LVZ

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