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Leipziger Kulturwissenschaften: Erst auf der Kippe, dann Erfolgsstory

Leipziger Kulturwissenschaften: Erst auf der Kippe, dann Erfolgsstory

Festkolloquium, Ausstellungseröffnung, Jubiläumsfeier: Die Kulturwissenschaftler (Kuwis) der Uni haben gestern mit viel Programm den 20. Jahrestag der Wiederbelebung ihres Institutes begangen.

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20. Geburtstag am Kulturwissenschaftlichen Institut.

Quelle: André Kempner

Im Rückblick sagte der einstige Chef der Gründungskommission, Professor Johannes Weiss aus Kassel, Anfang der 1990er-Jahre habe es durchaus Bestrebungen gegeben, die Kulturwissenschaften abzuwickeln. In einem externen Gutachten aus Bayern sei für die Schließung votiert worden. "Dem haben wir uns entgegengestellt und sind dann vom damaligen sächsischen Wissenschaftsminister Hans Joachim Meyer unterstützt worden." Wie die Erfolgsgeschichte der letzten zwei Jahrzehnte zeige, habe sich die einstige Rettungsaktion und der Wechsel von der literatur- zur sozialwissenschaftlichen Prägung des Institutes ausgezahlt.

Beleg für die Attraktivität sei die starke Nachfrage, meinte Professorin Monika Wohlrab-Sahr, die Direktorin. Für den seit 2013 separat angebotenen Bachelorstudiengang gab es 28 Bewerber pro Platz, beim Masterstudiengang kamen acht Interessenten auf einen Platz. Wohlrab-Sahr, die jüngst zur Dekanin der Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie gewählt wurde, verwies ebenso auf das hohe Maß der Studenten-Zufriedenheit am Institut. Innerhalb der Fakultät sei die bei den Kuwis am größten - und das trotz zu geringer Personalausstattung. Nur durch das Engagement von Honorarprofessoren, Lehrbeauftragten und Doktoranden könne das hohe Niveau gehalten werden.

"Es wird künftig nicht leichter", erklärte Uni-Prorektor Professor Claus Altmayer mit Bezug auf die der Uni auferlegten Stellenkürzungen. Er sei ein leidenschaftlicher Fürsprecher der Kulturwissenschaften, denn "das Institut ist ein Juwel". Seinen Sitz hat es im geisteswissenschaftlichen Zentrum in der Beethovenstraße, wo seit gestern die Schau "Studentische Spuren aus 20 Jahren Kulturwissenschaften" zu sehen ist.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.11.2013

Mario Beck

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