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Bildung Leipziger Mensen mit besseren Noten
Leipzig Bildung Leipziger Mensen mit besseren Noten
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08:00 30.06.2016
Freisitz vor der Mensa am Park am City-Campus der Uni: Bei einer Befragung des Studentenwerkes wurde diese Mensa vor allem für ihr vielfältiges Speiseangebot gelobt und als „Best Performer“ eingestuft. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Schmeckt’s wirklich oder treibt’s nur der Hunger rein? Das Leipziger Studentenwerk wollte wieder wissen, wie zufrieden die Gäste in ihren Mensen und Cafeterien sind. In die Online-Befragung wurden rund 6500 Studenten und Hochschulmitarbeiter einbezogen. Jetzt liegen die Ergebnisse vor – und sind besser ausgefallen als bei der Erhebung von 2012. Auf einer Skala von 1 bis 5 gab es damals in der Summe aller Bewertungskriterien eine Benotung von 2,47, jetzt wurde ein Gesamtergebnis von 2,37 erreicht. Als „sehr zufriedenstellend“ wird das Resultat beim Studentenwerk eingestuft.

Gegenüber 2012 erhöhte sich der Anteil der mittäglichen Stammgäste von 44 auf 47 Prozent, etwa die Hälfte der Probanden erwiesen sich als sogenannte Flexitarier. Sie essen regelmäßig Fleisch, ernähren sich gelegentlich aber auch bewusst vegetarisch. 27 Prozent der Befragten gaben an, Fleischliebhaber zu sein, 16 Prozent bezeichneten sich als Vegetarier, vier Prozent als Veganer und zwei Prozent als Frutarier oder Rohköstler. Das Speiseangebot wurde mit 2,41 bewertet und damit leicht besser als 2012 (2,57). Vor allem die größere Palette an vegetarischer und veganer Küche sowie die freie Beilagenauswahl honorierte die Kundschaft. Beim Geschmack gab es – wie schon 2012 – eine 2,3.

Punkten konnten die Versorgungseinrichtungen mit längeren Öffnungszeiten sowie der Kompetenz und Freundlichkeit ihrer Mitarbeiter. Beim Service gab es eine respektable 2,0, beim Kriterium „Örtlichkeit“ eine 2,42. In Bezug auf Sauberkeit und Hochschulnähe hatten die Probanden bei den Mensen zwar kaum etwas zu beanstanden, dafür aber hinsichtlich der Verfügbarkeit freier Plätze. Sauer stieß vor allen auf, dass größere Gruppen nicht zusammensitzen können. Die Kritik zielt insbesondere auf die stark frequentierten Einrichtungen. Beim Freisitz an der Mensa am Park wurde trotz erzielter Fortschritte weiterer Verbesserungsbedarf angemahnt. Sowohl die nur sporadischen Konsumenten als auch die Totalverweigerer mittäglicher Mensa-Mahlzeiten gaben als Hauptgrund ihrer Zurückhaltung das Gedränge beziehungsweise den Platzmangel an.

Am Ende der Studie wurden positive und negative Veränderungen im Vergleich zur Befragung von 2012 zusammengefasst: Als Pluspunkte wurden unter anderem die gestiegene Zufriedenheit in der HTWK-Mensa academica nach ihrer umfassenden Sanierung sowie das veränderte Angebot in der Cafeteria in der Beethovenstraße vermerkt. Die baulich bedingten Einschränkungen in der Mensa an der Liebigstraße zählten zu den aufgelisteten Minuspunkten. Als „Best Performer“ kam die Mensa am Park bei den Befragten in der Kategorie „Angebot“ ein. Beim Service lag die Cafeteria am Dittrichring ganz vorn in der Publikumsgunst und beim Kriterium „Freunde und Kollegen treffen“ schnitt die Mensa der Veterinärmediziner am besten ab.

Von Mario Beck

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