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Bildung Leipziger Schulabsolventenstudie veröffentlicht Zusammenfassung der ersten Ergebnisse
Leipzig Bildung Leipziger Schulabsolventenstudie veröffentlicht Zusammenfassung der ersten Ergebnisse
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16:52 05.01.2010
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Leipzig

Eine Kurzdarstellung der bisherigen Ergebnisse hat jetzt die Koordinierungsstelle „Regionales Übergangsmanagement Leipzig" veröffentlicht. Die Zusammenfassung gibt Einblick in die Wege der Absolventen in die Ausbildung und nimmt deren Wünsche, weiteren Pläne und Lebensumstände in den Blick.

Die „Leipziger Schulabsolventenstudie" ist die erste Längsschnittuntersuchung in Sachsen dieser Art. Zum Start wurden im Frühjahr 2007 an Leipziger Mittelschulen über 1100 Absolventen nach ihren Ausbildungswünschen befragt und im Verlauf deren tatsächlicher Werdegang verfolgt. An der ersten Nacherhebung im Oktober/November 2007 nahmen 629 Jugendliche teil. Ein Jahr später, im Herbst 2008, waren es noch 515 Teilnehmer.  Im November 2009 wurde die vierte Befragungswelle abgeschlossen, eine weitere Erhebung ist 2010 vorgesehen.

„Etwa zwei Jahre nach dem Verlassen der Schule befanden sich 73 Prozent der Absolventen in einer Ausbildung“, informiert Jugendamtsleiter Dr. Siegfried Haller, wenn auch nicht immer im ursprünglich gewünschten Beruf. So strebten zu Beginn der Studie 19 Prozent der Hauptschülerinnen und zwölf Prozent der Realschülerinnen eine Lehre zur Kauffrau im Einzelhandel an. Bei letzterer Gruppe erhielten immerhin fünf Prozent einen entsprechenden Ausbildungsplatz.

Traumberuf bei einem Großteil (31 Prozent) der 2007 befragten männlichen Hauptschulabsolventen war Koch. Tatsächlich ergriffen nur neun Prozent diese Ausbildung. Mit Realschulabschluss erlernten zehn Prozent der Befragten diesen Beruf.

 „Trotz der positiven Entwicklung gilt es, vor allem unversorgt gebliebene Mädchen und Jungen und Jugendliche ohne Schulabschluss weiter im Blick zu behalten“, erklärt Haller. In der Zukunft wolle man zusätzlich die berufliche Entwicklung von Schülerinnen und Schülern aus Förderschulen verfolgen. Daher wurde 2009 in Zusammenarbeit mit der Universität Leipzig eine vergleichbare Längsschnittuntersuchung an Leipziger Förderschulen gestartet.

Die Kurzfassung sowie weitere Informationen zur Leipziger Schulabsolventenstudie sind unter Telefon: 0341/123 6823 sowie im Internet unter www.uebergangsmanagement-leipzig.de erhältlich.

Die Koordinierungsstelle „Regionales Übergangsmanagement Leipzig“ wird von 2008 bis 2012 im Programm „Perspektive Berufsabschluss“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung“ aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Annett Riedel

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