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Bildung Leipziger Studenten entrollen Protestbanner gegen Kürzungen am Krochhochhaus
Leipzig Bildung Leipziger Studenten entrollen Protestbanner gegen Kürzungen am Krochhochhaus
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18:49 06.03.2014
Mit dem Entrollen zweier Protestbanner haben Studierende der Universität Leipzig gegen die geplanten Institutsschließungen protestiert. Quelle: André Kempner
Leipzig

Nach Angaben des Sprechers der Archäologie-Fachschaft, Matthias Meinecke, beteiligten sich rund 50 Studenten und Mitarbeiter der Universität Leipzig an der Protestaktion.

Mit den Bannern am Krochhochhaus wollten die Studenten zeigen, dass sie mit der Sparpolitik des Landes nicht einverstanden sind. Sie waren mit den Sätzen „Ohne Bildung und Kultur wird Sachsen zum Unland“ und „Stoppt den Tod der Hochschulen“ beschrieben. Bei der Kundgebung gleichzeitig auf dem Augustusplatz stattfindenden Kundgebung sagte Meinecke: „Wie will man ernsthaft weiterhin mit Werbekampagnen junge Menschen aus den alten Bundesländern anlocken, wenn jeder damit rechnen muss, dass er der nächste im Sächsischen Streichkonzert ist?“ Sachsen brauche eine Landesregierung, die auf die Studierenden eingehe.

Auch die Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS) fordert die Rücknahme von Stellenkürzungen an der Universität. Am Mittwoch hatten sie ein Positionspapier zu den bevorstehenden Landtagswahlen veröffentlicht. „Wir wollen die Parteien dazu bewegen, ihren Fokus auf die hochschulpolitische Situation zu richten und ihre Augen nicht länger zu verschließen“, sagte KSS-Sprecher Bernd Hahn.

Die Kürzungen sind auch Gegenstand einer Diskussionsrunde, die die Archäologie-Studierenden am Freitag den 14. März veranstalten. Dann sollen Uni-Rektorin Beate Schücking, Carsten Feller vom sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Holger Mann (SPD), Robert Clemen (CDU) und Jörn Lang vom Institut für klassische Archäologie über die Stellenstreichungen und ihre Bedeutung für den Freistaat sprechen. Beginn ist um 19 Uhr im Ägyptischen Museum in der Goethestr. 2. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen auf dem Protestblog gegen die Kürzungen.

dpa/ chg

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