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Bildung Leipziger Theaterwissenschaft diskutiert über Folgen der Kürzungspolitik der Uni
Leipzig Bildung Leipziger Theaterwissenschaft diskutiert über Folgen der Kürzungspolitik der Uni
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19:50 16.04.2014
Protest-Transparente geggen Kürzungen an der Uni Leipzig. Quelle: Volkmar Heinz
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Leipzig

Geisteswissenschaften zwischen Ökonomisierung und kritischem Korrektiv“ sollen Kultur- und Bildungspolitiker des sächsischen Landtages Ende April über die Auswirkungen der Sparpolitik an sächsischen Hochschulen diskutieren.  

Reik Hesselbarth der FDP, SPD-Politiker Holger Mann, Skadi Jennicke von den Linken, Günther Schneider (CDU) und Norman Volger von Bündins 90/Die Grünen stellen sich ab 19.30 Uhr unter anderem die Frage, auf welcher Grundlage Bildung gefördert wird und wo die Grenze zwischen Notwendigkeit und Luxus gezogen werden kann. Außerdem soll diskutiert werden, wie die Stellung der Geisteswissenschaften an Hochschulen generell einzuordnen ist.

Alle Interessierten sind eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Der Eintritt ist frei.

Hintergrund für die Veranstaltung ist die im Januar angekündigte Einsparung von fünf Stellen in der Theaterwissenschaft, die de facto die Schließung des Instituts bedeuten würde. Auch das Institut für Klassische Archäologie steht vor dem Aus. Die Maßnahmen sind Teil einer vom Freistaat verordneten Kürzungswelle, die den Abbau von mehr als 1000 Stellen an sächsischen Hochschulen bis 2020 vorsieht.

jhz

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