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Leipziger forschen zur Früherkennung von Lese- und Rechtschreibschwäche

Leipziger forschen zur Früherkennung von Lese- und Rechtschreibschwäche

Leipziger Fraunhofer- und Max-Planck-Forscher wollen gemeinsam ein neues Diagnoseverfahren zur Früherkennung von Legasthenie entwickeln. Die Lese- und Rechtschreibschwäche sei gut therapierbar - wenn sie so früh wie möglich erkannt wird.

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Leipziger Wissenschaftler von Fraunhofer- und Max-Planck-Insitut forschen gemeinsam, um Lese- und Rechtschreibschwäche künftig früher zu erkennen.

Quelle: dpa

Leipzig. Besonders erfolgversprechend erscheine ein Training im Kindergartenalter. Bisherige Tests setzten in der Regel aber erst bei Grundschulkindern an. „Da wesentliche Grundlagen des Schrift- und Spracherwerbs jedoch bereits ab der Geburt erworben werden, geht wertvolle Zeit für die Therapie verloren“, erklärten die Forscher am Donnerstag in Leipzig.

Legasthenie sei eine der bedeutendsten Entwicklungsstörungen heutzutage. Etwa fünf Prozent aller Schulkinder litten unter der Lese- und Rechtschreibschwäche. Jährlich kämen allein in Deutschland rund 35 000 Betroffene hinzu.

In einem dreijährigen Forschungsprojekt wollen die Wissenschaftler einen verlässlichen Frühtest entwickeln. Dabei setzen sie auf das Erkennen von neuronalen Signaturen und genetischen Mustern bei den Betroffenen. Studien hätten gezeigt, dass Legastheniker charakteristische Veränderungen in der Gehirnaktivität zeigten. Zudem sei Legasthenie auch genetisch bedingt. Zur Entwicklung des Tests sollen Patientengruppen mit modernen hirnphysiologischen und bildgebenden Verfahren wie der Magnetresonanztomographie untersucht werden. Zudem würden Speichelproben zur genetischen Analyse genommen.

An dem Projekt sind das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie und das Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften beteiligt. Es wird mit 2,5 Millionen Euro gefördert.

dpa

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