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Bildung Leipzigs CDU will gegen Schulschwänzer durchgreifen
Leipzig Bildung Leipzigs CDU will gegen Schulschwänzer durchgreifen
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01:00 06.07.2013
Leipzigs CDU-Stadtrat Stefan Billig. Quelle: André Kempner

"Schulverweigerung ist aber auch eine bewusste Verletzung der gesetzlichen Schulpflicht durch Schüler und Eltern und somit ein Gesetzesverstoß", betont CDU-Stadtrat Stefan Billig.

Gern werde das Schwänzen von Bildungsexperten als "Schulmüdigkeit" umschrieben, was laut Billig aber "eine unzulässige Beschönigung" ist. Die CDU-Fraktion bringt nun einen Antrag im Stadtrat ein, der ein konsequenteres Handeln aller zuständigen Behörden und Einrichtungen fordert.

Die müssen vor allem schneller reagieren. "Je länger die Verweigerung andauert, desto schwieriger ist die Wiedereingliederung in den Schulbetrieb", findet Stadtrat Jens Lehmann, Mitglied des zuständigen Fachausschusses. Gefordert seien dabei die Bildungsstätten selbst, aber auch Ordnungsamt und die Schulverwaltungen.

Die Stadtverwaltung legt großen Wert auf freiwillige Angebote der Sozialarbeit. Stadtrat Stefan Billig fordert hingegen: "Sozialarbeit für Schulpflichtverweigerer ist strikt an die Schulen anzubinden, die Hauptverantwortung liegt bei den Schulsozialarbeitern. Vereinsgetragene Sozialarbeit soll dies unterstützen." Laut CDU muss sich diese Sozialarbeit auch an die Eltern richten, um deren Erziehungskompetenz zu stärken.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.07.2013

Mathias Orbeck

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