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Bildung Neue Sportoberschule am Waldstraßenviertel entsteht
Leipzig Bildung Neue Sportoberschule am Waldstraßenviertel entsteht
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19:26 27.04.2016
Spatenstich für die neue Sportoberschule Leipzig in der Max-Planck-Straße in Leipzig.v.l. Schulleiter Uwe Hempel, Architekt Thomas Eaton, Dorothee Dubrau, Thomas Fabian und Schüler Pascal Philipp. Quelle: Andre Kempner

Ein viergeschossiger Neubau mit Platz für 672 Schüler – die neue Sportoberschule in der Max-Planck-Straße beginnt ab sofort zu wachsen. Den ersten Spatenstich setzten am Mittwoch Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau (parteilos), Schulbürgermeister Thomas Fabian (SPD), Schulleiter Uwe Hempel und Architekt Thomas Eaton im Beisein zahlreicher Schüler und Lehrer.

Etwa 19,1 Millionen Euro wird die Umsetzung des viergeschossigen Hauptbaus, dem Verbindungsbau sowie der Dreifeldersporthalle kosten. Die Stadtkasse muss davon 11,8 Millionen Euro tragen, 7,3 Millionen Euro übernimmt der Freistaat Sachsen. „Es sind bereits Bauleistungen von vier Millionen Euro beauftragt und ein Großteil davon konnte an regionale Unternehmen vergeben werden“, erklärte Baubürgermeisterin Dubrau.

Mit diesem Modell gewann der Architekt Thomas Eaton die Ausschreibung um den Bau der neuen Sportoberschule. Quelle: Andre Kempner

Der Neubau entsteht zwischen Goyastraße, Max-Planck-Straße und Auwald neben einer bereits eröffneten Kita, einem Altenheim und dem betreuten Wohnen in einem Mehrgenerationenprojekt. Es ist ein barrierefreies Gebäude im Stil eines Passivhauses geplant, das „Brücken zwischen den Generationen“ bauen soll, so Bürgermeister Fabian.

Zum Schuljahr 2018/2019 sollen die Kinder und Jugendlichen der Sportoberschule aus dem Gebäude in der Max-Planck-Straße 1-3 umziehen. Der bisherige Sitz der Sportoberschule wird nach erforderlichen Umbaumaßnahmen neuer Standort der Grundschule 5, die aktuell in Systemcontainern an der Eitingonstraße 5 beheimatet ist.

Kombinierter Gebäudekomplex – Dreifelderhalle auch für Vereine offen

Die baulichen und ästhetischen Grundlagen für den Bau kommen vom Berliner Architekturbüro Heydorn Eaton. Dessen Entwurf  konnte sich bereits 2013 gegen 23 Konkurrenten durchsetzen und sieht einen kombinierten Gebäudekomplex in Stahlbetonkonstruktion vor. Ein viergeschossiger Kopfbau, in dem neben Unterrichtsräumen auch Verwaltung und Bibliothek Platz finden, wird hier über ein Zwischengebäude mit der Dreifelderturnhalle verschmolzen Im zweigeschossigen Verbindungsstück würden neben der Mensa auch künstlerische Fachkabinette Platz finden.

Die neue Sporthalle, die auch für außerschulische Nutzung gedacht ist, wird unter anderem mit einer knapp 200 Zuschauer fassenden Tribüne sowie Anzeigentafel ausgestattet und bietet Kleinfelder für Hand- Volley- und Basketballer. Für andere sportliche Aktivitäten sollen dem Sportnachwuchs auch die Möglichkeiten im nahegelegenen Sportforum offen stehen.

agri/mpu

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