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Bildung Nikotinpflaster zur Behandlung von Parkinson: Leipziger Uni-Klinik sucht Studienteilnehmer
Leipzig Bildung Nikotinpflaster zur Behandlung von Parkinson: Leipziger Uni-Klinik sucht Studienteilnehmer
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21:08 10.12.2012
Blick auf das Uniklinikum Leipzig in der Liebigstraße. Quelle: André Kempner
Leipzig

Die Wissenschaftler wollen herausfinden, ob Nikotinpflaster die Nervenerkrankung beeinflussen, und suchen noch Teilnehmer für eine Studie.  

„Es ist wichtig, dass die Patienten sich in einem frühen Stadium befinden und noch keine Behandlung begonnen hat, damit wir bei Null starten können", erklärt Professor Joseph Claßen, Direktor der Uni-Klinik für Neurologie und Leiter der Leipziger Studiengruppe. Elf Zentren in Deutschland und weitere Kliniken in den USA beteiligen sich an der Untersuchung, in der etwa 150 Parkinsonpatienten über ein Jahr beobachtet werden sollen.

Ziel der Wissenschaftler ist es, einen Weg zu finden, um das Fortschreiten der Parkinsonerkrankung aufzuhalten. Bei der Studie erhalten die Probanden täglich ein Nikotinpflaster, eine Vergleichsgruppe ein Placebo-Pflaster. Bei regelmäßigen

Kontrolluntersuchungen wird anhand der Beweglichkeit geprüft, ob sich die Erkrankung abbremsen lässt.

Der Ansatz basiert auf der Beobachtung, dass Raucher trotz der auch bei ihnen eintretenden negativen Wirkungen des Rauchens besser vor Parkinson geschützt sind und somit deutlich seltener daran erkranken, teilte die Leipziger Uni-Klinik mit.

Ansprechpartner für Interessenten der Studie ist Jost-Julian Rumpf von der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Leipzig. Er ist telefonisch unter (0341) 972 42 41 oder per Mail jost-julian.rumpf@medizin.uni-leipzig.de zu erreichen.

agri

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